Das Kardinal Kasper Haus hat seit dem 1.Februar 2007 einen sozialen Dienst
Mein Name ist Petra Prüller, seit dem 1.2.07 können Sie mich Montag bis
Feitag von 8:30 bis 12:00 Uhr im Kardinal Kasper Haus
antreffen.
Dort bin ich zuständig für Aktivierungsangebote am Vormittag, wie zum
Beispiel Sing- Spiel- oder Gesprächsrunden. Gestaltung von Festen mit der
Hausgemeinschaft wie Geburtstage und zum Beispiel Sommerfest gehörten auch
zu meinen Aufgaben.
Für die Ehrenamtlichen Helfer und Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen
bin ich Ansprechpartner.
Ich freue mich besonders, das gleich in meiner ersten Arbeitswoche der
Kindergarten Regenbogen, die Wäschweiber und eine neue Ehrenamtliche Helferin an
unsere Tür klopften, die Wäschenbeurener scheinen mir ein ebenso engagiertes
„Völkchen“ zu sein wie meine „Bargauer“!
Bargau ist seit 2001 mein neues Zuhause und ich fühle mich dort sehr
wohl. Meine ersten 35 Lebensjahre habe ich in Düsseldorf
verbracht und wenn`s dort im Rheinland auch, besonders jetzt im Karneval,
sehr lustig war, so möchte ich, sowie mein Mann und meine beiden Söhne
inzwischen nicht mehr weg aus unserem Schwabenländle!!!
Umso mehr freue ich mich, nun im Kardinal Kasper eine berufliche Heimat
gefunden zu haben.
Ich bin von Beruf Erzieherin und habe 15 Jahre lang in verschiedenen
kirchlichen Kindertagesstätten gearbeitet. 2001 zogen wir nach Schwäbisch Gmünd
um, wo mein Mann eine neue Arbeitsstelle antrat. Zunächst war ich 5
Wochenstunden in einem Heubacher Kindergarten als Integrationshilfe tätig. Da
mir das nicht ausreichte, begann ich Ende 2004 am Institut für Soziale
Berufe/ Loreto in Schwäbisch Gmünd die berufsbegleitende Ausbildung zur
Fachwirtin für Organisation und Führung.
Mit fast 40 Jahren noch mal die Schulbank drücken, das war zunächst eine
Umstellung, aus Zeitgründen musste ich das Training der Bargauer
Minihandballer, das ich 2 Jahre lang mit viel Spaß übernommen hatte in andere
Hände abgeben. Aber man gewöhnt sich wieder an das Lernen – die grauen Zellen
sind wieder aktiv, so habe ich im Oktober 2006 meine Prüfung bestanden.
Nach 20 Jahren Kindergartenarbeit ist die Arbeit im Kardinal
Kasper Haus eine neue und sehr reizvolle Aufgabe für mich.
Viel habe ich mir schon vorgenommen, unter anderem:
- soll der Kontakt zum Kindergarten soll nun regelmäßig gepflegt werden, denn
Generationenzusammenführung ist mir sehr wichtig.
– wenn es wärmer wird möchte ich mit unseren Senioren den Garten erobern, mit
großem Interesse haben wir/ die Hausgemeinschaft und ich, den Bericht des Obst
und Gartenbau Vereines über den Topasapfel gelesen – zwei Tage später
haben wir dann auch eine „Topasverköstigung“ gemacht und fanden den neuen Apfel
ebenso köstlich!
- auch Einzelkontakte zu unseren Hausbewohnern und deren Angehörigen möchte
ich regelmäßig pflegen, dies um meine Angebote nach deren Interessen und
bisherigen Lebensgewohnheiten zu richten.
Dies wird den eigentlichen Kern meiner Arbeit ausmachen: Ich möchte mit
gestalten an einem Zuhause im Kardinal Kasper Haus, in dem jeder Bewohner
seine individuellen Platz in einer Gemeinschaft hat.
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Pflegeheim Kardinal-Kasper-Haus: Gelungenes Einweihungsfest - Kardinal Kasper zu Besuch in seiner Heimatgemeinde
 Nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde: von links Bürgermeister Vesenmaier, Dr. Roman Fischer, Ingeborg Fischer, Kardinal Walter Kasper, Dr. Hildegard Kasper
Seit längerer Zeit weiß man in der Gemeinde, dass das neue Pflegeheim den
Namen von Kardinal Walter Kasper haben wird. Dieser wohnte von November 1938 bis
Frühjahr 1946 in Wäschenbeuren. Nach einer steilen Karriere als Professor für
Dogmatik und Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart wurde er im März 1999 von
Papst Johannes Paul II. zum Sekretär des päpstlichen Rates zur Förderung der
Einheit der Christen ernannt. Am 3. März 2001 ernannte ihn Johannes Paul II. zum
Präsidenten des für ökumene Fragen und für religiösen Beziehungen zum Judentum
zuständigen päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen.
Ein engerer Kontakt zu Walter Kardinal Kasper besteht von offizieller Seite
der Gemeinde seit vielen Jahren. Anlässlich einer Reise des Gemeinderats nach
Rom wurde das Gremium vor 5 Jahren von ihm empfangen.
Die Einweihung des neuen Pflegeheimes wurde am vergangenen Samstag
eindrucksvoll gefeiert. Zu diesem Ereignis kam auch Kurienkardinal Kasper in
seine frühere Heimat. Der Tag begann mit der Weihe der St. Barbara-Kapelle,
verbunden mit einem festlichen Gottesdienst in den großzügigen hell
durchfluteten Räumen des 1. Obergeschosses im Pflegeheim. Daran teilgenommen
haben neben den Heimbewohnern und deren Angehörigen auch viele geladene Gäste.
Umrahmt wurde der Gottesdienst sowie die anschließende feierliche Enthüllung der
Namenstafel vor dem Pflegeheim von einem Bläserensemble der Musikkapelle.
Um 16.00 Uhr fand die Feier ihre Fortsetzung mit dem Eintrag ins Goldene Buch
der Gemeinde auf dem Rathaus. Zu diesem Festakt fanden sich ca. 160 Gäste im
festlich geschmückten EG-Bereich zusammen. Mit launigen Worten hieß
Bürgermeister Vesenmaier den Ehrengast herzlich willkommen. Er brachte dabei zum
Ausdruck, dass Wäschenbeuren ungeduldig sei, deshalb wolle man mit der Ehrung
auch nicht länger warten. Er bedankte sich bei seiner Eminenz Walter Kasper,
dass er die Einwilligung zur Namensgebung gab. Wäschenbeuren sei er dadurch noch
mehr verbunden, wie das bisher der Fall gewesen sei.
Dass sich Kardinal Kasper noch sehr gerne an seine Kinderzeit in
Wäschenbeuren erinnert, zeigt auch der Wortlaut seines Eintrags:
„Orte der Kindheit und Jugend sind mehr als Erinnerung; sie begleiten
auf dem Weg ins Leben. Aus ihnen wächst jenes Urvertrauen, das dem erwachsenen
Menschen Halt gibt und Zuversicht schenkt.“
Nach der Eintragung ins Goldene Buch war es dem Schultes auch ein Anliegen,
die beiden Schwestern Dr. Hildegard Kasper und Ingeborg Fischer in den
Mittelpunkt zu rücken. Als Erinnerung an die Kindheitsjahre erhielten sowohl
Kardinal Kasper wie auch seine beiden Schwestern die aktuellen Heimatbücher
überreicht. Kardinal Kasper revanchierte sich bei Bürgermeister Vesenmaier mit
einer Plakette des Heiligen Vaters Benedikt XVI.
Heinz Nothardt nahm die Gelegenheit wahr, im Namen der Schulkameraden für das
Kommen zu danken. Als Erinnerung überreichte er eine alte Aufnahme des
Schulhauses, in dem die Familie Kasper während der Wäschenbeurener Zeit gewohnt
hat.
Im dritten Teil des Nachmittags folgte dann der offizielle Festakt in der
Bürenhalle mit vielen prominenten Gästen und Rednern. Darunter Staatssekretär
Rudolf Böhmler, Staatssekretär Dr. Dietrich Birk, Bundestagsabgeordneter Klaus
Riegert, Landrat Franz Weber, Prälat Werner Redies.
Alle Redner beglückwünschten die Gemeinde sowie die Stiftung Haus Lindenhof
als Trägerin des Pflegeheims zu diesem gelungenen Bauwerk in der Ortsmitte.
Eingeladen zu dieser Feier haben die Stiftungsvorstände Jürgen Kunze und Hubert
Sorg. Sie würdigten das große Engagement seitens der Gemeinde in Zusammenhang
mit der Bereitstellung des Grundstücks und den günstigen Rahmenbedingungen. Der
Druck des Rathauses sei so groß gewesen, dass man mit der Umsetzung der vielen
Ideen kaum nachgekommen sei. Für den Förderverein Altenpflegeheim überreichte
Clemens Wahl eine Spende in Höhe von 10.000 €. Diese ist für die gelungene
künstlerische Ausgestaltung der St. Barbara-Kapelle gedacht.
Für viele aus der Gemeinde und der Umgebung war das Pontifikalamt am
Sonntagvormittag ein weiterer Höhepunkt. Die Kirche war bis auf den letzten
Platz belegt. Diese Messfeier wurde zelebriert von Kardinal Walter Kasper sowie
unserem langjährigen Pfarrer und Ehrenbürger Wolfgang Fiderer, Pfarrer Karl
Wahl, Pfarrer Bernhard Schmid, Pfarrer Phan, Pfarrer Dolderer sowie dem
Schwäbisch Gmünder Münsterpfarrer Wenger.
Im Anschluss an den eindrucksvollen Gottesdienst wurde von den
Gemeindemitgliedern die Gelegenheit reichlich genutzt, mit Kardinal Kasper ins
Gespräch zu kommen. Viele Bücher und Kalender wurden von ihm als Erinnerung an
diesen großen Tag signiert.
Herzlichen Dank allen,
die zum Gelingen des unvergesslichen Festwochenendes beitragen
haben!
- Seiner Eminenz Walter Kardinal Kasper und seinen Geschwistern für den
Besuch,
- den Geistlichen für die Zelebration der Gottesdienste,
- dem Bläserensemble der Musikkapelle,
- allen Gästen und Ehrengästen,
- allen Rednern für die freundlichen Worte,
- der Stiftung Haus Lindenhof für die Einladung und Ausrichtung der
Einweihungsfeierlichkeiten,
- den Landfrauen für die Bewirtung in der Bürenhalle,
- dem Obst- und Gartenbauverein für die Dekoration,
- Familie Karl Schweicker für die Beschallung, Beleuchtung und Aufnahmen,
- Rainer Fink für die Betreuung der Lautsprecheranlage in der Bürenhalle,
- dem Förderverein für das Aufstuhlen der Bürenhalle,
- Wilhelm Bläser für die Vorbereitung des Gästebucheintrags,
- Dieter Heiliger für die Unterstützung bei der Gestaltung der
Ortseingangstafeln,
- Klaus Bertele für den „Roten Teppich“,
- dem Polizeiposten Rechberghausen und der Freiw. Feuerwehr für die Regelung
des Verkehrs,
- den Anliegern für das Schmücken ihrer Häuser,
- den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bauhofs sowie der
Gemeindeverwaltung für ihren Einsatz,
- allen, die in sonstiger Weise einen Beitrag geleistet haben.
Auch die folgenden Bilder geben einen kleinen Rückblick auf das
Festwochenende:
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 Evang. Pfarrer Mayer und Kardinal Kasper
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rechts der frühere Eigentümer des Grundstücks Klaus-Dieter Mühleisen
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 Beim Gottesdienst in der St.Barbara Kapelle, an dem neben den
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Gästen auch die Bewohner sowie deren Angehörige teilnahmen
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 Mitte: Kardinal Walter Kasper, rechts Pfarrer Bernhard Schmid
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Feierliche Enthüllung der Namenstafel: von links Direktoren Jürgen Kunze und Hubert Sorg
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 Eintrag ins Goldene Buch
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Ein Bild des alten Schulhauses als Gruß von den Schulkameradenüberreicht von Heinz Nothardt
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 Auch Landrat Franz Weber war unter den Gästen im Rathaus
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Clemens Wahl, Vorsitzender des Fördervereins überreichte einen Scheck über 10.000 €
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 Beim Ponitfikalamt am Sonntagmorgen
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Dichtes Gedränge herrschte beim anschließenden Stehempfang
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 Kardinal Kasper und der frühere Pfarrer Wolfgang Fiderer hatten viele Hände zu schütteln
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Zur Stärkung gabs ein Mittagessen: von links ehem. Pfarrer Wolfgang Fiderer, Kardinal Walter Kasper, Pfarrer Bernhard Schmid, Pfarrer Dolderer
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Grußwort von Kardinal Walter Kasper anlässlich der Einweihung des Kardinal-Walter-Kasper-Hauses in der Bürenhalle am 09.12.2006
Herr Staatssekretär, Herr Landrat, Herr Bürgermeister, Herr
Landtags-abgeordneter, lieber Prälat Werner Redies, liebe Wäschenbeurer!
Heute fühle ich mich wie ein Spätheimkehrer. Ich fühle mich wieder so
richtig zu Hause. Die Jahre im damals neuen, heute alten Schulhaus vom
Spätherbst 1938 bis zum Frühjahr 1946 sind für mich weit mehr als eine liebe
Kindheits- und Jugenderinnerung. Diese Jahre haben mich geprägt; in diesen
Jahren wurde der Grundstein für mein weiteres Leben gelegt. Es waren gute Jahre,
und ich füge hinzu: Es waren gute Jahre, obwohl zu meiner Erinnerung an das
Wäschenbeuren von damals auch die Kriegsjahre von 1939-45 und die tragische
Katastrophe des 19. April 1945 gehören. Um so mehr freue ich mich zu sehen, wie
schön sich Wäschenbeuren wieder herausgeputzt hat, wie es größer, schöner und
moderner geworden ist. Auf dieses Dorf kann man stolz sein.
Es gibt noch verschiedene andere Gründe auf Wäschenbeuren stolz zu sein und
sich als Wäschenbeurer zu fühlen. Jedes Mal, wenn ich nach Süditalien komme, bin
ich neu stolz darauf, hier in Wäschenbeuren groß geworden zu sein. Denn in
Süditalien und auf Sizilien hält man das Andenken an die
Hohenstauferkaiser bis heute hoch in Ehren. Für die Süditaliener und Sizilianer
sind die Hohenstaufer bis heute eine Erinnerung an gute und glorreiche Zeiten.
Wenn dort bin, kann ich kann jedes Mal damit Eindruck machen, daß ich sage, ich
sei am Fuß des Hohenstaufens, eventuell sogar am Stammsitz der Hohenstaufer
aufgewachsen. Diese Gegend hier um den Hohenstaufen ist eine
geschichtsträchtig und eine schöne Landschaft, in der man sich zu Hause fühlen
kann.
Ein zweiter Grund kommt hinzu. Als kleiner Bub von damals habe ich noch nicht
gewusst, was ich später als Student und als Dozent gelernt habe, daß nämlich
hier in Wäschenbeuren am 19. Februar 1806 einer der berühmtesten Theologen und
der bedeutendste systematische Theologe der Tübinger Schule des 19. Jahrhunderts
geboren ist: Johann Evangelist Kuhn. Später habe ich seine Schriften ausführlich
studiert, viel von ihm gelernt und ihn mehrfach zitiert. Er gehört zu den
Leuchten der Theologie des 19. Jahrhunderts; sein Denken ist bis heute hoch
interessant. Auch er gereicht Wäschenbeuren zur Ehre.
Nun aber zum eigentlich Grund, welcher der Anlaß für diese Feier ist. Ich
möchte Sie, Herr Bürgermeister Vesenmaier, die Stiftung Lindenhof und Sie
alle zu dem neuen Alten- und Pflegeheim beglückwünschen. Ich weiß: Die
Pflegeproblematik ist angesichts der demographischen Entwicklung in unserem Land
und angesichts der knapper gewordenen Finanzen zu einem schwierigen
Problem geworden. Sie haben dieses Problem nicht nur architektonisch und auch
nicht nur wirtschaftlich bestens gelöst; Sie haben den Bau dieses Alten- und
Pflegeheims zurecht zuallererst nicht als eine wirtschaftliche sondern als eine
menschliche Aufgabe und als eine menschliche Herausforderung verstanden. Sie
haben ein Alten- und Pflegheim geschaffen, in dem Menschen in Würde alt werden,
in Würde gepflegt werden und in Würde sterben können.
Deshalb haben Sie dieses Heim nicht etwa an den Rand des Dorfes sondern
mitten ins Dorf gestellt. Sie wollten die alten und pflegebedürftigen Menschen
nicht ausgrenzen; sie wollten sie einbeziehen und integrieren. Jung und alt,
gesund und krank – das gehört zusammen. So wollten Sie junge und gesunde
Menschen daran erinnern, daß Leben und Gesundheit nicht selbstverständlich sind
sondern ein Geschenk sind, für das wir dankbar sein müssen und für das wir
Verantwortung tragen. Sie wollten ebenso daran erinnern, daß alte und
gebrechliche Menschen nicht zum alten Eisen gehören, daß ihnen vielmehr Dank und
Anerkennung gebührt, denn sie haben den Wohlstand, von dem die Jungen zehren,
mit ihrer Hände Arbeit aufgebaut. Deshalb setzen Sie zu Recht auf die
Solidarität von jung und alt, von starken und schwachen Schultern; Sie setzen
auf solidarische Mithilfe ehrenamtlicher Mitarbeiter. Das ist ein ganzheitliches
Konzept, das sich sehen lassen kann.
Dabei ist Ihnen bewusst, daß Gesundsein und Kranksein, Jungsein und
Altwerden, Leben wie Sterben letztlich aus Gottes Hand kommen. Von
ihm kommen wir und haben wir alles, in seine Hände geben wir am Ende unser Leben
zurück. Seinem Segen haben wir darum das neue Alten- und Pflegeheim unterstellt.
Die Barbarakapelle, die wir eingeweiht haben, bringt diesen religiösen Bezug in
glücklicher Weise zum Ausdruck. Ich kann nur wiederholen, was ich bei der
Einweihung gesagt habe, daß ich hoffe und wünsche, daß im neuen Alten- und
Pflegeheim viele Barbarazweige zum Blühen kommen.
Zu diesem Konzept beglückwünsche ich die Gemeinde Wäschenbeuren und die
Stiftung Lindenhof. Daß Sie diesem Haus meinen Namen gegeben haben, erfüllt mich
mit Dankbarkeit und gereicht mir zur Ehre. Ich wünsche dem neuen Alten- und
Pflegeheim, denen, die darin wohnen und denen, die darin arbeiten, Gottes
reichen Segen. Diesen Segen und dazu Wohlstand und eine glückliche Zukunft
wünsche ich der ganzen Gemeinde Wäschenbeuren und jedem einzelnen von Ihnen.
Behüt Sie Gott und leben Sie wohl!
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Homilie bei der Einweihung des Kardinal-Walter-Kasper-Hauses und der Barbara-Kapelle: Lesung: 1 Kor 3,9c-11; 16-17
Die Handwerker und der Architekt haben ihre Arbeit getan, die Putzkolonnen
und Hausangestellten haben das Haus sauber und freundlich gestaltet, der
Bürgermeister hat die angefallenen Rechnungen – so hoffen wir wenigstens –
bezahlt und die ersten Bewohner sind eingezogen. Jetzt kann das Leben im Haus
begonnen. Doch eines fehlt noch. „Wenn der Herr nicht das Haus erbaut, dann
bauen die Bauleute umsonst.“ Denn an Gottes Segen ist alles gelegen. Um diesen
Segen wollen wir in dieser kurzen Weiheliturgie bitten.
Die Lesung aus dem 1. Korintherbrief des Apostels Paulus beginnt dabei
mit einer Überraschung. Sie beginnt mit dem Satz: „Ihr seid Gottes Bau“. Die
Mauern, die Einrichtung und alles was zu einem Haus gehört, sind nur der Rahmen
und die Voraussetzung. Entscheidend sind die Menschen, die in einem Haus wohnen
und arbeiten; sie bestimmen den Geist, das Klima und die Atmosphäre des Hauses.
„Ihr seid Gottes Haus“. Auf euch kommt es nun an, was ihr daraus macht und wie
sich das Leben in diesem haus gestaltet und von welchem Geist es beseelt ist.
Ihr seid Gottes Tempel; in euch wohnt Gottes Geist. Darum beten wir in dieser
Stunde, daß es Gottes heiliger Geist sei, der in diesem Hause wohnt und waltet:
der Geist des gegenseitigen Respekt, der Rücksichtnahme, der Liebe, der Geduld
wie der Hoffnung und der Freude, der Geist, der Menschen nicht nur als Patienten
oder gar als Pflegeleistungsberechtigte wahr nimmt sondern in ihrer je
einmaligen menschlichen Würde achtet. Das alles sind nicht nur menschliche
Haltungen, das sind Gaben des Geistes Gottes. Um sie wollen wir bitten.
Der materielle Grund ist gelegt. Der eigentlich Grund aber ist – so sagt es
der Apostel Paulus – Jesus Christus selbst, und er fügt hinzu: Einen anderen
Grund kann niemand legen. In Jesus Christus ist die Würde jedes Menschen und die
Liebe Gottes zu jedem einzelnen Menschen, besonders zu den Schwachen, den
Kranken, den Sterbenden offenbar geworden. Wie oft hat er sich nach der
Darstellung der Evangelien den Kranken und Hilfsbedürftigen zugewandt. Er ist
es, der uns als Christen diese Fürsorge Verpflichtung aufgetragen hat. So ist er
Grund und Modell der liebenden Fürsorge für alte und pflegebedürftige Menschen.
Deshalb ist als geistlicher Mittelpunkt des Hauses eine Kapelle gestaltet
worden. Dort soll bei der Feier der Eucharistie auf dem Altar Jesu hingebender
Dienst für uns, sein Leiden und sein Sterben für uns gegenwärtig werden damit
wir in seine Auferstehung, in sein neues Leben eingehen und so Hoffnung
schöpfen.
Es ist nicht ohne Grund, daß diese Kapelle der hl. Barbara geweiht wird. Ihre
Lebensgeschichte und ihr Sterben ist mit vielen Legenden umrankt. So ist sie zur
Patronin für vielerlei Anliegen geworden. Sie zählt zu den 14 Nothelfern
und gilt als Patronin der Artillerie, der Feuerwehr, der Bergleute,
Hüttenarbeiter, Bauarbeiter, Glöckner und Glockengießer, der Hutmacher, Köche
und mancher anderer Anliegen. Die hl. Barbara, die übrigens sehr schön gewesen
sein soll, gehört offensichtlich mitten hinein ins Leben. Liebevoll und
zärtlich nennt man sie im Volk auch Bärbel, Betty oder Babette.
Wegen der Standhaftigkeit und dem Mut, mit dem sie um ihres Glaubens willen
in den Tod ging, sind ihr in besonderer Weise die Sterbenden anvertraut; man
glaubt, daß sie die Seelen sicher vor Gottes Thron führt. Deshalb sind wir
in meiner Kindheit angehalten worden, jeden Abend zu beten: „Sankt Barbara, du
edle Braut, mein Sterben sei dir anvertraut“.
Doch Sankt Barbara ist auch Botin der Hoffnung. Sie macht uns deutlich, daß
das Sterben für uns Christen nicht ein dunkles Loch ist, auf das wir voll Angst
und Ungewissheit zugehen. Im Tod wird uns das Leben nicht genommen; es wird
verwandelt. Das drückt der alte schöne Brauch am Barbaratag einen
Kirschzweig zu schneiden und ihn in ein Wasserglas zu stellen, damit er
dann an Weihnachten erblüht. Damit kommt zum, Ausdruck, daß niemand ohne
Hoffnung zu leben vermag, daß uns Christen aber auch in schwerer zeit Hoffnung
geschenkt ist, daß aus einem tot scheinenden Zweig neues Leben erblüht und auch
uns im Tod neues Leben geschenkt wird.
Was wünschen wir also diesem Haus? Wir wünschen, daß in ihm Leben nicht nur
zu Ende geht sondern Leben, Lebensfreude und Lebenshoffnung aufblühen. Wir
wünschen diesem Haus, daß dort Menschen sind und arbeiten, die wie Barbara Boten
und Botinnen der Hoffnung sind, Menschen die Freude, Trost und Hoffnung
vermitteln. Wir wünschen, daß Jesus Christus wirklich der Grund sei und Gottes
hl. Geist in diesem Haus wohnt. Wir wünschen daß in diesem Haus möglichst viele
Barbarazweige zum Blühen kommen. Amen.
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Grußwort von Bürgermeister Vesenmaier zur Einweihung des Kardinal-Kasper-Hauses
Vor wenigen Wochen sind die ersten Bewohner in das neue zentrumsnahe
Pflegeheim eingezogen. Am 9. Dezember wurde das städtebaulich sehr ansprechende
Gebäude in einer Feierstunde im Beisein von Kardinal Walter Kasper, dem
Namensgeber, eingeweiht und der Öffentlichkeit vorgestellt. Damit ging eine
dreijährige intensive Verhandlungs-, Planungs- und Arbeitsphase zu Ende und die
ganze Bürgerschaft darf sich auf die neue Pflegeeinrichtung freuen, die von der
Stiftung Haus Lindenhof erstellt wurde und künftig von ihr auch betrieben wird.
23 von der Gemeinde Wäschenbeuren finanzierte Tiefgaragenplätze schaffen darüber
hinaus eine enge Verzahnung zwischen dem neuen Pflegeheim und dem benachbarten
Geschäftszentrum.
Wie kam es zu der Pflegeheimidee?
Die Gesellschaft ist kein starres Gebilde, sondern sie befindet sich in einem
kontinuierlichen Veränderungs- und Anpassungsprozess. Was noch vor 30 Jahren
kein Thema war, kann sich schon heute als große Herausforderung erweisen. Auf
örtlicher Ebene Antworten und Lösungen zu aktuellen gesellschaftspolitischen
Problemen zu finden, ist in erster Linie Aufgabe des Gemeinderates und der
Gemeindeverwaltung. Die demographische Entwicklung stellt zweifelsohne eine
solche Herausforderung dar. Während auf der einen Seite die Menschen älter
werden, gibt es auf der anderen Seite immer weniger Familien, welche die
Pflegedienste im Bedarfsfall für ihre Angehörigen aufgrund der nicht selten
beruflich bedingten räumlichen Distanz übernehmen können.
Der Gemeinderat hat den daraus resultierenden Handlungsbedarf zur Erstellung
eines Pflegeheimes frühzeitig erkannt und zusammen mit der Gemeindeverwaltung
viele Initiativen ergriffen. Eine Einigung über den Standort sowie die damit
verbundenen Erwerbsmodalitäten konnten mit der Stiftung Haus Lindenhof im
Dezember 2004 zum Abschluss gebracht werden.
Standort im Bereich des Kronenareals erweist sich als Glücksfall
Zu keinem Zeitpunkt kam für den Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung die
Ausweisung eines Pflegeheimes außerhalb des Zentrums in Frage. Erklärtes Ziel
war, die pflegebedürftigen Menschen in das Ortsgeschehen und die umgebenden
Aktivitäten einzubinden. Doch ein dafür geeignetes Grundstück war lange nicht in
Sicht. Erst in Zusammenhang mit der Betriebsaufgabe des landwirtschaftlichen
Anwesens der Eheleute Lore und Klaus-Dieter Mühleisen gab es in der Anfangsphase
kleine Lichtblicke, die nach längeren Verhandlungen letztendlich zum Erfolg
führten. Erschwerend bei den Gesprächen kam hinzu, dass sich auf dem Gelände ein
ehemaliges Brauhaus befand, das in die Denkmalliste beim Landesdenkmalamt
eingetragen war. Auch diese Nuss zu knacken war nicht einfach.
Gelungene städtebauliche Einbindung
Unter dem finanziellen Druck entstehen nicht selten Zweckbauten, die
architektonischen Flair vermissen lassen und auf die Einbindung der
Umgebungsbebauung keine Rücksicht nehmen. Solche Entwicklungen schaden den
Ortszentren und stellen gestalterische Fremdkörper dar. Die Stiftung Haus
Lindenhof war von vornherein an einer anspruchsvollen städtebaulichen Lösung
interessiert und stand gestalterisch ergänzenden Vorschlägen stets offen
gegenüber. Das neue Pflegeheim ist zu einem Juwel herangereift, mit
lichtdurchfluteten Räumen und einer positiven Ausstrahlung auf den
anschließenden Ortskern.
Kardinal Walter Kasper als Namensgeber
Nicht wenige bedeutende Persönlichkeiten aus Politik, Kirche und Gesellschaft
haben zu Wäschenbeuren einen Bezug, indem sie entweder hier gelebt oder auch
gewirkt haben. Verschiedene Straßen und Plätze tragen deren Namen
(Manfred-Wörner-Platz, Pfarrer-Fiderer-Straße, Prof.-Kuhn-Straße, etc.). Der
langjährige Bischof von Rottenburg und derzeitiger Kurienkardinal Walter Kasper
hat 7 Jahre seiner Jugendzeit in Wäschenbeuren verbracht und ist hier mit zwei
weiteren Geschwistern groß geworden. Sein Vater unterrichtete an der damaligen
Volksschule. Die Verbindung zur Familie Kasper bestand auch nach dem Wegzug. Die
Namensgebung geht auf die Initiative der bürgerlichen Gemeinde zurück und fand
übereinstimmenden Anklang bei allen Beteiligten. Herzlichen Dank dafür!
Ergänzende Unterstützung durch den Förderverein Pflegeheim
Mit dem Bau des Pflegeheimes in Wäschenbeuren hat sich die Stiftung Haus
Lindenhof ein hohes Ziel gesetzt. Die pflegebedürftigen Menschen sollen vom
Pflegepersonal nicht nur gut versorgt, sondern von ehrenamtlichen Kräften
ergänzend liebevoll umsorgt werden. Eigens aus diesem Grund wurde am 19.04.2004
der Förderverein Altenpflegeheim gegründet, der mittlerweile von über 200
Mitgliedern unterstützt wird. Prominentestes Mitglied ist Frau Prof. Dr.
Hildegard Kasper, die Schwester von Kurienkardinal Walter Kasper. Derzeit ist
ein Konzept in der Entwicklung, das schon jetzt eine breite Programmvielfalt,
ausgerichtet an den Bedürfnissen der dortigen Bewohner, erkennen lässt.
Ein großer gemeinsamer Kraftakt
Heute sind wir nun froh und dankbar, dass wir das große Ziel erreicht haben
und das Pflegezentrum seinen Betrieb aufnehmen konnte. Es waren viele
Anstrengungen notwendig, um dieses Projekt zu verwirklichen. Ich möchte allen,
die daran mitgewirkt haben, meinen Dank und meine Anerkennung aussprechen. Im
Besonderen möchte ich mich bedanken
- bei der Familie Mühleisen, dass sie sich kooperativ gezeigt und die Tür
für eine wichtige Zukunftsinvestition in unserer Gemeinde geöffnet haben
- bei der Stiftung Haus Lindenhof als Investorin und Trägerin der neuen
Altenpflegeeinrichtung
- bei den Mitgliedern des Gemeinderates der Gemeinde Wäschenbeuren für die
Finanzierung des Grundstücks (2.715 m²) sowie für die Bereitstellung der
Mittel zur Erstellung der Tiefgaragenplätze
- beim Land Baden-Württemberg für die Bereitstellung von Sanierungsmittel
zur Mitfinanzierung der Tiefgaragenplätze
- bei der Vorstandschaft und dem Ausschuss des Fördervereines
Altenpflegeheim für die Mitfinanzierung der Kapelle sowie für die Stärkung des
Vereines als wichtige Grundlage für die später folgenden Aktivitäten
- bei Generalunternehmer Uwe Weber für das kooperative Miteinander während
der Bauphase
- beim früheren Baubürgermeister von Göppingen, Herrn Reinhard
Schuckenböhmer, für ergänzende städtebauliche Planungsideen.
Gemeinsam haben wir ein Werk geschaffen, das künftig insbesondere den älteren
Mitbürgerinnen und Mitbürgern unserer Gemeinde Wäschenbeuren und der näheren
Umgebung dienen wird. Mein Wunsch ist es, dass sich alle Bewohnerinnen und
Bewohner des neuen Pflegeheimes wohl fühlen mögen und das Kardinal-Kasper-Haus
mit Leben erfüllt wird. Den Mitarbeitern des Hauses wünsche ich ein schnelles
Einfinden und viel Freude bei ihrer wichtigen Aufgabe zum Wohle unserer älteren
Mitmenschen.
Am kommenden Sonntag, 17. Dezember, ab 13.30 Uhr ist die ganze
Einwohnerschaft eingeladen, beim Tag der offenen Tür das Pflegeheim zu
besichtigen. Die Bewirtung übernimmt der Förderverein Altenpflegeheim.
Ihr
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Karl Vesenmaier Bürgermeister
Neubau eines Pflegeheimes mit öffentlichen Stellplätzen in der Ortsmitte
Träger: Stiftung Haus Lindenhof, Schwäbisch Gmünd
Projektunterstützung: Gemeinde
Wäschenbeuren

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Zur Person von Walter Kardinal Kasper
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Seine Eminenz Kurienkardial Walter Kasper hat am Samstag, 9. Dezember, die
Weihe des Pflegeheimes, das seinen Namen trägt, selber vorgenommen. Dies kann
nicht hoch genug geschätzt werden, da er sehr vielen Verpflichtungen in
Rom, aber auch in aller Welt, nachzukommen hat.
Aus dem Leben von Walter Kardinal Kasper:
Walter Kasper wurde am 5. März 1933 in Heidenheim geboren. Sein Vater
war von 1938 – 1946 Lehrer an der Volksschule in Wäschenbeuren. Die Familie
Kasper wohnte während dieser Zeit im alten Schulhaus an der Schulstraße.
1952 machte W. Kasper am Gymnasium in Ehingen das Abitur. Anschließend
studierte er Katholische Theologie und Philosophie an der
Eberhard-Karls-Universität in Tübingen und der Ludwig-Maximilians-Universität in
München. 1956 schloss er sein Studium ab und wurde ein Jahr später am 6. April
1957 in Rottenburg zum Priester geweiht. 1961 hat er promoviert. 1964 erhielt er
eine Professur für Dogmatik an der Wilhelms-Universität in Münster, ab 1970
lehrte er Dogmatik an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen. Am 4.
April 1989 wurde W. Kasper als Nachfolger von Bischof Georg Moser zum Bischof
der Diözese Rottenburg-Stuttgart gewählt, am 17. April durch Papst Johannes Paul
II. ernannt und am 17. Juni 1989 in Rottenburg zum Bischof geweiht. Als Bischof
war W. Kasper Vorsitzender der Kommission Weltkirche und stellvertretender
Vorsitzender der Glaubenskommission der Deutschen
Bischofskonferenz.
Am 16. März 1999 ernannte Papst Johannes Paul II. Bischof Kasper zum Sekretär
des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen. W. Kasper trat
deshalb mit Wirkung vom 31. Mai 1999 als Bischof von Rottenburg-Stuttgart
zurück. Am 21. Februar wurde er von Johannes Paul II zum Kardinalsdiakon von
Ognissanti in Via Appia Nuova erhoben. Im gleichen Jahr, am 3. März,
ernannte Johannes Paul II ihn zum Präsidenten des für die Ökumene-Fragen und für
die religiösen Beziehungen zum Judentum zuständigen Päpstlichen Rates zur
Förderung der Einheit der Christen. Am 21. April 2005 wurde er durch Papst
Benedikt XVI. in seinem Amt bestätigt, Kardinal Kasper ist Mitglied der
Glaubenskongregation, der Kongregation für die Orientalischen Kirchen, der
Apostolischen Signatur, des Päpstlichen Rates für die Auslegung der
Gesetzestexte und des Päpstlichen Rates für die Kultur.
Für seine Verdienste wurden ihm schon viele Ehrendoktorwürden und
Auszeichnungen
verliehen.
Bei einem Stehempfang im Rathaus wird sich Walter Kardinal Kasper anlässlich
seines Besuches in das Gästebuch der Gemeinde eintragen. Auch seine
Schwestern Frau Dr. Hildegard Kasper sowie Ingeborg Fischer werden an den
Einweihungsfeierlichkeiten teilnehmen.
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Bilder vom Pflegeheim
Wichtige Daten im Überblick:
Altenpflegeheim mit
öffentlichen Stellplätzen
Raumangebot:
- 34 behindertengerechte Pflegeplätze in Einbettzimmern im EG und 1.
Stock,
jedes Zimmer mit extra Nasszelle
- verschiedene Aufenthalts- und Nebenräume für Bewohner
- Aufenthalts- und Büroräume für Bedienstete
- 22 öffentliche Stellplätze in der Tiefgarage, finanziert durch die
Gemeinde Wäschenbeuren
Bauträger und Generalunternehmer: Weber Massiv- und Fertighaus GmbH, Uwe
Weber, Sulzbach/Murr
Beginn
Abbrucharbeiten:
Mitte März
2005 Spatenstich: 29.04.2005 Fertigstellung: November
2006 Einweihung: 09.12.2006
Nähere
Auskunft zum Pflegeheim erteilt
das
Kardinal-Kasper-Haus Kronengasse 4 73116
Wäschenbeuren Telefon 07172/189906-0 Telefax 07172/189906-29 e-mail: Kardinal-Kasper-Haus@haus-lindenhof.de Einrichtungsleiterin: Frau
Lori Martens
oder der Träger der Einrichtung
Stiftung Haus Lindenhof Bereich Wohnen und Pflege im
Alter Katharinenstraße 5 73525 Schwäbisch Gmünd Telefon 07171/92 19
92-0 Telefax 07171/92 19 92-29 e-mail: altenhilfe@haus-lindenhof.de www.haus-lindenhof.de
Das Projekt wird sowohl in der Bauphase wie auch nach der Fertigstellung
begleitet vom Förderverein Altenpflegeheim e.V., der am 19.04.2004
gegründet worden ist. 1. Vorsitzender: Clemens Wahl, Burrenweg 10,
Wäschenbeuren
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