Gemeinde Wäschenbeuren, 15.05.2012
URL: http://www.waeschenbeuren.de/Druck/aktuelle-mitteilungen.html
Aktuelle Mitteilungen
Sanierungsprogramm soll mit Leben erfüllt werden
Zuschüsse von 20 % für
Privateigentümer Mehrfach wurde im Mitteilungsblatt darüber
berichtet, dass die Gemeinde aus dem Landessanierungsprogramm
800.000 € erhält. Während die Fördermittel aus dem
Vorgängerprogramm ausschließlich für öffentliche Vorhaben der
Gemeinde verwendet wurden, sieht die Konzeption des neuen
Programmes auch die Förderung von Privatmaßnahmen vor. In der
vergangenen Gemeinderatssitzung befasste sich das Gremium mit dem
Fördersatz, der künftig Anwendung finden soll. Dabei gingen die
Meinungen im Gremium weit auseinander. Nach Ausführungen des
Fachberaters Peter-Uwe Blank von der Wüstenrot Haus- und Städtebau
GmbH sprach sich Bürgermeister Vesenmaier für eine Förderung
privater Maßnahmen in Höhe von 15 % aus. Dadurch könne am ehesten
eine breite Förderung vieler Gebäudeeigentümer ermöglicht werden.
Im Übrigen sehe der Fördertopf für Privatvorhaben lediglich
insgesamt 300.000 € vor. Aus diesem Grund könne man nicht aus dem
Vollen schöpfen. Bei einer großzügigen Förderung könnten daher aus
diesem Topf dann nur wenige Interessenten bedient werden. Nach längeren Diskussionen einigte man sich abschließend auf
einen Fördersatz von 20 % und einer Begrenzung auf Noch in diesem Jahr sollen die Grundstückseigentümer in einer
Informationsveranstaltung über Ziele und Fördermöglichkeiten des
Programms informiert werden. Es ergibt sich kein Rechtsanspruch aus
dem Programm.
Diese Auffassung teilten neben dem Fraktionsvorsitzenden der CDU,
Erich Hieber, auch weitere Mitglieder seiner Fraktion.
Eine Gegenposition nahm Claudia Merkt-Heer (ebenfalls CDU) ein,
welche von Fördersätzen bis zu 30 % sprach, die in einigen anderen
Gemeinden gewährt werden würden. Allerdings plädierte sie auch für
eine niedrigere Begrenzung der Förderung pro Anwesen. Zuspruch
erhielt sie auch von anderen Mitgliedern aus dem Gremium.
50.000 € pro Anwesen. Wie lange der Fördertopf ausreicht, um die
möglichen Grundstückseigentümer zu bedienen, muss allerdings offen
bleiben. Einigkeit bestand im Gremium darin, dass jeder Interessent
gut fahren würde, der sich möglichst bald mit dem Gedanken einer
Sanierung befasse.
Das Programm sieht jedoch nur eine Förderung vor ab einer
Bagatellgrenze von 25.000 € Investitionskosten. Der Grund liegt
darin, dass zwangsläufig notwendige Unterhaltungsmaßnahmen mit
diesen Mitteln nicht gefördert werden sollen.
Für den Abbruch von Gebäuden ist eine Förderung von bis
zu 100 % möglich.
Die Förderung privater Maßnahmen bedeutet allerdings auch, dass die
Gemeinde aus Haushaltsmitteln 40 % der Förderaufwendungen zu tragen
hat. Würde z. B. ein privater Bauherr sein Haus mit Aufwendungen
von 200.000 € sanieren, erhielte er nach den beschlossenen
Förderrichtlinien 40.000 €. Davon müssten 16.000 € aus
Haushaltsmitteln der Gemeinde beigesteuert werden.

Parkplätze in der Pfarrer-Fiderer-Straße
Ansprechendes Konzept überzeugt auch die
Nachbarn Bereits im vergangenen Jahr stellte das Ingenieurbüro VTG
Straub, Donzdorf, dem Gemeinderat einen Entwurf vor, wie auf dem
Grundstück Pfarrer-Fiderer-Straße 4 nach Abbruch des alten Gebäudes
ansprechende Parkflächen gestaltet werden könnten. In der Gemeinderatssitzung am 19. April wurden die konkreten
Pläne vorgestellt. Das Gremium fand im Ganzen die Planung sehr
ansprechend und stimmig. In manchen Detailfragen der Gestaltung
waren sich die Mitglieder jedoch uneinig. So beispielsweise, ob
Gabionen als Begrenzung zu den Nachbarn aufgestellt oder lieber
Hecken gepflanzt werden sollen, was allerdings einen geringeren
Schallschutz bedeuten würde. Auch die Höhe dieser Begrenzungen
sollte vorerst noch nicht festgelegt werden. Den Gemeinderäten war
sehr wichtig, wie die Anwohner zu der Planung stehen.
Schlussendlich seien die Nachbarn durch den Parkplatz betroffen und
sollen daher bei der Gestaltung mitbestimmen können. Eine Besprechung fand mit den Nachbarn, BM Karl Vesenmaier und
Ingenieur Straub am 2. Mai statt. Über den Verlauf des Gesprächs
informierte BM Vesenmaier das Gremium in der vergangenen Sitzung.
Grundsätzlich stehen die Anwohner dem ansprechenden Konzept
aufgeschlossen gegenüber. BM Vesenmaier berichtete allerdings auch
über Probleme mit denen sich die Anwohner verstärkt konfrontiert
sehen, wie bspw. an der Fasnet, am Pfingstmarkt, bei Partys der KJW
und bei anderen Veranstaltungen. Dies würde die Wohnqualität
nachhaltig beeinträchtigen. Dennoch konnten die Anwohner auch von
den positiven Aspekten der Neuplanung überzeugt werden. Den jeweiligen Begrenzungswünschen der Anwohner wurde bei der
Weiterentwicklung des Planungsentwurfes Rechnung getragen. So wird
die westliche Seite mit Hilfe eines Maschendrahtzaunes abgegrenzt,
der einen Dauerbewuchs erhält. Die nördliche Grenze wird mit
Gabionen gestaltet, die in regelmäßigen Abständen von Hecken
unterbrochen werden. Ein helles Beleuchtungskonzept soll dafür sorgen, dass der Platz
nächtlich nicht zum Aufenthalt von Jugendlichen wird, so der Wunsch
BM Vesenmaiers und des Gremiums. Die Gefahr eines neuen
Treffpunktes für Jugendliche war auch der Grund, weswegen die
Diskussion über den gestalterisch sehr ansprechenden Vorschlag,
Sitzsteine aufzustellen, im Gremium sehr kontrovers verlief. Vor
allem GRin Inge Schmid und BM Karl Vesenmaier war es ein Anliegen,
hier den Anwohnern nicht noch weiteren Lärm zuzumuten und sprachen
sich vehement gegen Sitzgelegenheiten im dortigen Bereich aus.
Diese würden in reichlichem Maß auf dem Manfred-Wörner-Platz
geboten. GR Schührer und GRin Merkt-Heer vertraten hingegen die
Auffassung, dass es wichtig sei, Jugendliche in der Ortsmitte zu
haben und dass diese nicht ausgegrenzt werden dürfen. Problematisch
werde erst, wenn sich diese nicht an Regeln, Werte und Normen
halten. In diesem Zusammenhang wurde ebenfalls die Gestaltung des
Eingangsbereiches mit einer hochrankenden Begrünung auf beiden
Seiten ausgiebig diskutiert. Die Ausführung der Maßnahme wurde nicht fest terminiert. Auf
Wunsch der Anwohner wird mit dem Bau und dem Abriss des alten
Gebäudes erst nach den Sommerferien begonnen. Da jedoch im Herbst
generell Ausschreibungsergebnisse von Baumaßnahmen teurer sind,
behält sich das Gremium vor, ggf später mit dem Abbruch des
Gebäudes und dem Bau der Parkplätze zu beginnen. Allzu spät soll
dies jedoch nicht sein, so GR Baudisch, schließlich herrsche eine
große Nachfrage nach Parkplätzen seit der Fertigstellung des
Rathausquartiers.
Die Konzeption sieht eine attraktive Gestaltung des Parkplatzes vor
und kann durchaus auch zu einem Beisammensein nach dem
sonntäglichen Gottesdienst einladen. Die Parkplätze sollen nach
Auffassung des Gemeinderates großzügig angelegt werden und eine
Breite von 2,75 m aufweisen. Auch ist an eine Pflasterung mit
Rasengittersteinen gedacht. Die eigentliche Zufahrt wird
asphaltiert. Dies dient der Verminderung der Geräuschkulisse für
die Anwohner. Der Gehweg und Eingangsbereich wird mit gelblichen
Granitsteinen optisch hiervon abgesetzt. Damit findet die
Gestaltung des benachbarten Manfred-Wörner-Platzes ihre
Fortführung.
Das Gremium konnte sich in diesen Punkten nicht abschließend
einigen. Daher wurde auch auf Grund der fortgeschrittenen
Sitzungszeit beschlossen, dass die gestalterischen Elemente von
Sitzmöglichkeiten und einer Begrünung des Eingangsbereiches vorerst
optional ausgeschrieben werden. Nach Vorliegen der Preise werde das
Gremium erneut beraten.

Maibaum weht seit Montag über dem Manfred-Wörner-Platz
Feuerwehrkameraden zeigen wieder bewährten
Einsatz Obwohl aufgrund der Baumaßnahmen am Manfred-Wörner-Platz bereits
seit drei Jahren kein offizieller Maibaum mehr in der Ortsmitte
aufgestellt wurde, war das Aufstellen des Baumes für die Kameraden
der Feuerwehr trotzdem kein Problem. Professionell und geübt
stemmten sie diesen mit Unterstützung des Gemeinde-LKWs in die
Höhe. Die staunenden Kinder und Zuschauer klatschten Beifall, als
der Baum senkrecht in der Führung stand und verankert wurde. Ein herzlicher Dank gilt den Kameraden der Feuerwehr, für deren
ehrenamtlichen Einsatz! Ohne ihr Engagement und die Gerätschaften
könnten wir im Ort keinen so großen Maibaum aufstellen, der weithin
sichtbar ist, und die schöne Tradition würde sicherlich in
Vergessenheit geraten.
Unser Maibaum passt nach der Pause von drei Jahren sogar noch
besser in die Ortsmitte, da seine moderne Gestaltung mit den neu
errichteten Gebäuden sehr gut harmoniert.

|
Sehr gelungene Scherze aber auch unnötiger
Vandalismus
Vesi-Power war das „geflügelte Wort“ am Maihock
In der Nacht auf den 1. Mai war in Wäschenbeuren einiges geboten. Sogar die NWZ lobte in ihrem Bericht, dass die pfiffigsten Streiche in diesem Jahr eindeutig aus Wäschenbeuren kamen.
Der Verein zur Bewahrung und Pflege der Kindheits- und Jugenderinnerungen erwachsener Jungen hat auch in diesem Jahr wieder weder Kosten noch Mühen gescheut und sicherlich bereits Wochen vor dem 1. Mai mit den Vorbereitungen begonnen – aber es hat sich gelohnt! Vor der Bürenhalle steht ein ganz besonderes Windrad der Marke „Vesi-Power 2012“.
Damit wurde das politische Ziel der Erweiterung der erneuerbaren Energiegewinnung aufgegriffen, das Verwaltung und Gemeinderat schon seit einigen Monaten verstärkt verfolgen. BM Karl Vesenmaier freute sich über den gelungenen Scherz und fühlte sich darin bestärkt, diesen Weg weiterzugehen. Beim Sonntagsfrühschoppen, der im Bereich um den Windradprototyp stattfand, bedankte er sich bei den Vereinsmitgliedern für deren Einsatz. Diese Art der Bürgerbeteiligung sei kreativ und werde über die Gemeinde hinaus wahrgenommen.
In einem eigens kreierten Flyer „Theaterpark im Urweg“, der im Ort verteilt wurde, nahmen die Mitglieder des Vereins nicht nur BM Vesenmaier und die erneuerbaren Energien sondern auch einige andere Bürger des Ortes auf´s Korn. Daher wussten die meisten Bürgerinnen und Bürger bereits am 1. Mai von dem tollen Streich und das Windrad wurde wahrlich zum „geflügelten Wort“ der Beuremer am Maihock im Wäscherschloss.
|
Der Manfred-Wörner-Platz hatte am 1. Mai einen besonders schönen
Belag. Der Platz war voll mit Fußmatten, die von Häusern aus der
Ortsmitte weggenommen wurden. Eventuell dachten sich die Urheber
des Scherzes, dass der schöne neue Belag des Platzes noch lange so
frisch aussehen und daher geschützt werden sollte.
Wer seine Fußmatte vermisst, kann sie sich noch im Laufe dieser
Woche gerne vor dem Rathaus abholen. Danach werden die noch übrigen
Matten entsorgt.
Diese Scherze sind vorbildlich. Sie sind durchdacht und tun
niemandem weh. Das ist eine schöne Bewahrung der Maitradition! Ganz
anders hingegen sind sinnlose Sachbeschädigungen, die keine Scherze
sondern Straftaten sind.
Leider kam es auch in diesem Jahr zu solch unnötigen, sinn- und
niveaulosen Taten. So wurde in der Siedlungsstraße ein Zeitungsrohr
angezündet, das komplett in Flammen aufging. Gott sei Dank konnte
hier durch das schnelle Handeln eines Nachbarn und der Eigentümer
ein Übergreifen der Flammen verhindert werden.
Einen größeren Schaden haben Vandalen auf dem Sportplatzgelände angerichtet. Hier wurde auf dem Rasenplatz ein Baum abgesägt (siehe auch Bericht des TSV im Vereinsteil). Die Gemeinde hat dies bei der Polizei zur Anzeige gebracht.
Wer hat hier etwas in der Mainacht beobachtet? Wir suchen dringend Zeugen! Bitte melden Sie sich für sachdienliche Hinweise bei der Gemeindeverwaltung, Fr. Ihring (Tel.: 92655-20), oder beim Polizeiposten Rechberghausen (Tel.: 07161/ 959306).
Noch im Sommer soll die Fahrbahn verengt
und ansprechender gestaltet werden Die Umgestaltung der Ringstraße beschäftigt den
Gemeinderat bereits seit einigen Jahren. Aufgrund der vielen
anderen Investitions- und Sanierungsmaßnahmen wurde das Vorhaben
bisher verschoben. Diesen Sommer soll nun die Umgestaltung
realisiert werden. Die Ringstraße sieht heute noch im Wesentlichen so aus wie bei
ihrer Planung Anfang der 70er Jahre. Die 7 m breite Straße lädt
viele Autofahrer ein, zu schnell zu fahren und gestalterische
Elemente sind kaum zu finden. Neben der Sanierung des Belages soll
daher die Straße verengt und mit Bäumen und Parkplätzen
ansprechender gestaltet werden. Die Planung, die vor ca. 4 Jahren das Ingenieurbüro LK&P
erstellte, wurde aktuell überarbeitet und den geänderten
Rahmenbedingungen angepasst. Die Gemeindeverwaltung hätte sich gut
vorstellen können, den nördlich gelegenen Gehweg als Grünbereich
umzugestalten. Aufgrund des Parkierungsdrucks bei Beerdigungen
wurde die Idee letztendlich jedoch nicht mehr weiterverfolgt. Der
südliche Gehweg soll möglichst unverändert bleiben. Die Randsteine
werden an den Querungsbereichen für Fußgänger abgesenkt. Die
Parksituation in der Straße soll somit mit neuen Parkplätzen
optimiert werden. Hierzu gehören auch mehrere Parkflächen, davon
zwei speziell für Behinderte, am Friedhofseingang. Auf Anregung des
Gremiums wurden generell die geplanten Parkplätze von 2,5 m auf
2,75 m verbreitert, damit ein Ein- und Aussteigen erleichtert
wird. Die Kreuzung Ringstraße/Schulstraße sowie Ringstraße/Römerstraße
soll mit einer Ausbuchtung versehen werden, um ein zu schnelles
Einfahren in den Kreuzungsbereich zu verhindern. Wie weit diese
Ausbuchtungen in die Straße ragen werden und ob diese ebenfalls mit
Bäumen versehen werden, wurde in der Beratung am Gründonnerstag
vorerst noch vertagt. Gremiumsmitglieder regten an, die vorhandene Steinmauer zu
entfernen. Auch die Anwohner befürworteten diesen Vorschlag.
Inwiefern dies realisiert werden kann, wird das Gremium nach
erfolgter Ausschreibung entscheiden. Wenn die Ergebnisse im Rahmen
der bereitgestellten Mittel in Höhe von 270.000 € für die Maßnahme
liegen, soll auch diese entfernt und der dahinterliegende Bereich
angeböscht werden. Damit könnte auch die neue Friedhofsmauer ihr
gestalterisches Element noch besser entfalten. In der Gemeinderatssitzung am 10. Mai werden die Gemeinderäte
vor Ort Fragen der Materialauswahl klären und insbesondere noch
offene Punkte im Verengungsbereich Ringstraße/Römerstraße einer
Lösung zuführen.
In die Planungen wurden auch die Anwohner mit einbezogen. BM
Vesenmaier informierte sie persönlich bei einem Gesprächstermin vor
Ort und nahm Anregungen und Änderungswünsche auf.
Ebenso wurde die Anregung eines Anwohners, den Gehweg auf Seite des
Breiten Wegs Richtung Lorch entfallen zu lassen, zurückgestellt.
Hierüber will sich das Gremium Gedanken machen, wenn die
Umgestaltung der Lorcher Straße realisiert wird.

Zufahrtswege zu den Außenbereichsspielplätzen von 1. Mai bis 30. September gesperrt!
|
Ausnahmegenehmigungen gibt’s beim Bürgerbüro
Die Außenbereichsspielplätze im Eichenwasen und am Sonderbachsee sind bereits seit Jahrzehnten beliebtes Ziel von Schulklassen, Wandergruppen, Vereinen sowie Familien mit Kindern. Leider haben auch „unliebsame Gäste“ Gefallen gefunden an den Anlagen und durch Sachbeschädigungen und Lärmbelästigungen für hohe Kosten und Unmut gesorgt. Deshalb hat sich der Gemeinderat vor knapp 10 Jahren entschieden, die Zufahrtsstraßen zu den Außenbereichsspielplätzen in den Sommermonaten zu sperren. Dies wurde in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich praktiziert. Die Beschädigungen und Beschwerden sind zurückgegangen.
Auch in diesem Jahr wird es bei der Regelung bleiben! Wir weisen darauf hin, dass diese Regelung nicht nur für die Besucher der Spielplätze gilt, sondern die Beschilderung selbstverständlich auch bei anderen Zielen zu berücksichtigen ist.
Ausnahmegenehmigungen können beim Bürgerbüro des Rathauses
beantragt werden, Tel. 92655-0.
Die Gebühr beträgt 5,-
€ pro Genehmigung. Die Genehmigung gilt für die Saison
2012.
Start frei für die Freiflächenphotovoltaikanlage
Grünes Projekt mit schwarzen
Zahlen Noch bevor in diesem Jahr die Haupternte in der Landwirtschaft
einsetzt, wird die Gemeinde Sonnenstrom von der künftigen
Freiflächenphotovoltaikanlage ernten. In einer Sondersitzung hat
der Gemeinderat das anspruchsvolle Projekt in der entscheidenden
Phase auf den Weg gebracht. Das gute Ausschreibungsergebnis hat
letztendlich dafür gesorgt, dass die Verwaltung von einer
Karfreitagstimmung verschont blieb. Stattdessen gab es Lob und
Anerkennung für den mutigen Weg, den Bürgermeister Karl Vesenmaier
im Spätherbst des vergangenen Jahres dem Gemeinderat empfohlen
hat. Insgesamt 1.607.204,91 € brutto investiert die Gemeinde in die
umweltfreundliche Stromerzeugung. Hinzu kommen noch weitere
Aufwendungen in Höhe von brutto 243.000 € für die neue
Gemeinschaftsschuppenanlage. Die jährliche Stromproduktion aus der
Anlage dürfte bei sehr vorsichtiger Rechnung bei ca. 800.000 kwh
liegen. Damit können ca. 250 – 300 Haushalte in der Gemeinde
ganzjährig mit Ökostrom versorgt werden. Zusammen mit den weiteren
Anlagen der Gemeinde auf den Dächern des Bauhofes, der
TSV-Turnhalle und der Schule liegt damit die jährliche
Stromproduktion bei nahezu 1 Million kwh. Einer ähnlichen Herausforderung hat sich bisher noch keine
Kommune im Landkreis und im weiteren Umkreis gestellt.
Wäschenbeuren kommt allerdings zugute, dass sich die örtliche
Erddeponie in der Endphase befunden hat. Dieses Gelände erfüllt die
Voraussetzungen für eine großflächige Montage von Modulen zur
Stromerzeugung. Über die künftigen Erträge dürfe sich die
Bürgerschaft, so Bürgermeister Karl Vesenmaier, sehr freuen. In den
kommenden 20 Jahren wird mit jährlichen Nettostromerlösen zu
Gunsten des Gemeindehaushaltes von je bis zu 140.000 € gerechnet.
Die Maßnahme sei damit sozial und werde auch dem Grundsatz der
Nachhaltigkeit gerecht. Davon profitiere vor allem die kommende
Generation. Von den Anbietern habe er im Bietergespräch auch eine
Solartankstelle zum Nulltarif herausgehandelt. Die mit einem
Elektromotor unterstützten Fahrräder könnten so von den
Freizeitsportlern bei einer Verschnaufpause mit Strom nachgeladen
werden. Damit wäre im Sommer möglicherweise eine noch größere
Kontrolle beim Kompostplatz gewährleistet. Nach einer beschränkten Ausschreibung befanden sich in der
Schlussphase noch 2 namhafte Firmen, mit nahezu vergleichbaren
Konditionen im Wettbewerb. Die Feinbewertung erfolgte in einem
abschließenden Bietergespräch. Der Hauptauftrag ging für das
Erstellen der Anlage an das Albelektrizitätswerk in Geislingen zum
Preis von 1.433.495,25 € brutto. Weitere Aufträge wurden erteilt
für die Einzäunung des Geländes – Firma Zaunteam Adelberg zum Preis
über 30.143,60 €, Tiefbauarbeiten zur Einspeisung in das
öffentliche Stromnetz – Firma Stark, Aalen (der Einspeisepunkt
liegt in der Nähe des Aussiedlerhofes Brändle) zum Preis über
35.550,24 €. CDU-Fraktionsvorsitzender Erich Hieber lobte die geradezu
rasante Entwicklungsphase. So etwas finde man selten. Sein Dank
galt neben der Verwaltung auch dem Ingenieurbüro Straub, Donzdorf,
sowie den vielen öffentlichen Stellen im laufenden
Genehmigungsverfahren. Die Verwaltung habe die Maßnahme äußerst
vorsichtig kalkuliert. Dennoch dürfe sich die Gemeinde über eine
Kapitalverzinsung von ca. 6 % freuen. Auf der einen Seite zahle man
zwar Steuern. Auf der anderen Seite dürfe man sich aber auch über
künftige Gewerbesteuereinnahmen aus dieser Investition freuen. Mit der Fertigstellung wird spätestens Ende Juni 2012
gerechnet.
Fertigstellung bis Ende Juni 2012 garantiert –
Solartankstelle im Angebotspaket

Das Gelände wurde bereits für die Montagearbeiten vormodelliert.
Baugesuche eingereicht - Solarpark weiterhin auf der Zielgeraden
Schocknachrichten aus Berlin vorläufig vom
Tisch Seit Ende des vergangenen Jahres arbeitet die Gemeindeverwaltung
sehr intensiv am Projekt „Solarpark/Erddeponie“. Die Initiative von
Bürgermeister Karl Vesenmaier wurde vom Gemeinderat von vornherein
sehr positiv aufgenommen. In der Zwischenzeit wurden viele
Behördengespräche geführt, sowie die notwendigen Rechtsverfahren
(Aufstellung Bebauungsplan/Änderung des Flächennutzungsplanes) in
die Wege geleitet. Fakt ist, dass eine Freiflächenanlage ohne
vorherige Aufstellung eines Bebauungsplanes nicht erstellt werden
darf. Schockiert war man im Rathaus über den Mitte Februar 2012
verkündeten Solarkompromiss der Minister Rösler und Röttgen.
Demnach hätte die Einspeisungsvergütung für Freiflächenanlagen
bereits ab 09.03.2012 um 30 % sinken müssen. Dies hätte für die
geplante Anlage das sichere Aus bedeutet. Bürgermeister Karl
Vesenmaier setzte daher in den zurückliegenden Wochen alle Hebel in
Bewegung, um die Bundespolitiker, von dem nach seiner Meinung
völlig überhasteten Beschluss, abzubringen. Von ihm angeschrieben
wurden sowohl die zuständigen Minister als auch die für den
Landkreis Göppingen verantwortlichen Abgeordneten des Bundestages.
Auch andernorts gab es größere Protestbewegungen, die letztendlich
in Berlin erhört wurden. In der Sitzung am vergangenen Donnerstag befasste sich der
Gemeinderat mit den Baugesuchsunterlagen sowohl für den Solarpark
als auch für die Gemeinschaftsschuppenanlage. Beide Anlagen sollen
zeitgleich als gemeinsames Projekt realisiert werden. Nur so ist
auch eine Aufständerung von Solarmodulen auf dem Dach der
Schuppenanlage möglich.
Das ehrgeizige Projekt wird gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Straub,
Donzdorf, entwickelt. Erklärtes Ziel war es von Anfang an, die
Anlage bis Ende Juni 2012 in Betrieb zu nehmen.
Mittlerweile steht fest, dass Wäschenbeuren die bisherige
Einspeisevergütung erhält, sofern die Anlage bis Ende Juni 2012
betriebsfertig ist.
Beide Planungen sind im Gemeinderat positiv aufgenommen worden. Es
wird mit einer Gesamtleistung der Stromerzeugungsanlagen zwischen
750 kwp und 850 kwp gerechnet. Damit könnten nach Inbetriebnahme
ca. 200 Haushalte ganzjährig betrachtet, mit elektrischer Energie
versorgt werden. Einstimmig wurde das Ingenieurbüro Straub mit der
Ausschreibung der PV-Gesamtanlage beauftragt. Erst wenn alle
Ausschreibungsergebnisse auf dem Tisch liegen, soll auch die
Wirtschaftlichkeit überprüft werden. Insofern hätte die Gemeinde
immer noch die Möglichkeit, aus dem Projekt auszusteigen.
Bürgermeister Karl Vesenmaier ist jedoch nach wie vor davon
überzeugt, dass die Gemeinde das ökologisch anspruchsvolle Projekt
letztendlich auch stemmen wird.

Solarpark sowie Gemeinschaftsschuppenanlage - Arbeiten vergeben

Die Schuppenanlage soll bereits Mitte/Ende Mai
stehen. Nur so können die Solarmodule noch rechtzeitig auf dem Dach
zusammen mit der Freiflächenanlage montiert werden. Auflage des Landkreises ist es, dass die Schuppenanlage im
Eigentum der Gemeinde bleibt. Die Boxen sollen laut
Landkreisverwaltung an Landwirte, Nebenerwerbslandwirte und
Waldbesitzer vermietet werden. Die Gesamtanlage wurde von allen an der Diskussion teilnehmenden
Gemeinderäten grundsätzlich sehr begrüßt. Kritische Anmerkungen gab
es allerdings von Gemeinderat Peter Schührer, der das Geld lieber
im Ortskern investieren würde und Gemeinderat Oliver Hokenmaier,
der den angestrebten Zweck anzweifelt. Gemeinderat Heinz Weber
findet die Solarmodule auf dem Dach der Gemeinschaftsschuppenanlage
gestalterisch deplatziert. Gemeinderat Erich Hieber regte an, auf
den Generalunternehmer einzuwirken mit dem Ziel, dass die Tore vom
örtlichen Zimmerhandwerk hergestellt werden. Mehrheitlich wurde
beschlossen, den Auftrag an die Firma Stark zu vergeben.
Mehrere Firmen wurden zur Angebotsabgabe für das 1.434 m³
umfassende Gesamtgebäude (Volumen von 1 ½ Einfamilienhäusern)
aufgefordert. Günstigste Bieterin war die Firma Stark aus Aalen mit
einem Gesamtpreis von 212.971,88 €. Dabei handelt es sich um einen
Sondervorschlag, der alle Leistungen umfasst. Die Konstruktion
eignet sich für 13 Garagenmodulnutzungen (3 m Breite, 3,50 m Höhe,
8,50 m Länge). Die Einheiten sind auch variabel nutzbar, so dass
auch eine Einheit mit 6 m Breite jederzeit darstellbar ist.
Ohne Mietdruck, so Bürgermeister Karl Vesenmaier bei der Beratung
im Gemeinderat, solle man die Sache angehen. Ansonsten werde der
Zweck verfehlt. Beim Landratsamt Göppingen setze er sich allerdings
auch für eine Zwischennutzung für einen erweiterten Kreis ein, um
den angestrebten Zweck auch tatsächlich zu erreichen. Eine
Wohnwagennutzung jedenfalls werde es nicht geben.
Ein weiterer Auftrag für die Planierarbeiten gingen ebenfalls an
die Firma Stark zum Preis von 35.038 €. Mit den Arbeiten soll
bereits Ende März 2012 begonnen werden.
Einweihung des Rathausquartiers, Übergabe der Feuerwehrfahrzeuge und Tag der offenen Tür
Sommerwetter brachte die zahlreichen Gäste am
Sonntag zum Schwitzen Wer die Reden am Sonntagvormittag im Schatten anhören konnte,
hatte Glück. Pünktlich zum großen Fest schien die Sonne von einem
strahlend blauen Himmel herab und lies die Temperaturen schnell
ansteigen. Eine ausführliche Berichterstattung zu den jeweiligen
Veranstaltungstagen finden Sie auf den Unterseiten.
Bereits 2 Tage zuvor gab es eine offizielle Einweihungsfeier mit
ca. 100 geladenen Gästen, darunter Regierungspräsident
Schmalzl.
Am Samstag konnte Bürgermeister Vesenmaier anlässlich der
Autorenlesung interessierte Zuhörer begrüßen. Diese wurden zuvor
unter den Inhabern der Leserausweise ausgelost.
