Gemeinde Wäschenbeuren, 15.05.2012
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Aktuelle Mitteilungen


Sanierungsprogramm soll mit Leben erfüllt werden

Zuschüsse von 20 % für Privateigentümer

Mehrfach wurde im Mitteilungsblatt darüber berichtet, dass die Gemeinde aus dem Landessanierungsprogramm 800.000 € erhält. Während die Fördermittel aus dem Vorgängerprogramm ausschließlich für öffentliche Vorhaben der Gemeinde verwendet wurden, sieht die Konzeption des neuen Programmes auch die Förderung von Privatmaßnahmen vor. In der vergangenen Gemeinderatssitzung befasste sich das Gremium mit dem Fördersatz, der künftig Anwendung finden soll. Dabei gingen die Meinungen im Gremium weit auseinander. Nach Ausführungen des Fachberaters Peter-Uwe Blank von der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH sprach sich Bürgermeister Vesenmaier für eine Förderung privater Maßnahmen in Höhe von 15 % aus. Dadurch könne am ehesten eine breite Förderung vieler Gebäudeeigentümer ermöglicht werden. Im Übrigen sehe der Fördertopf für Privatvorhaben lediglich insgesamt 300.000 € vor. Aus diesem Grund könne man nicht aus dem Vollen schöpfen. Bei einer großzügigen Förderung könnten daher aus diesem Topf dann nur wenige Interessenten bedient werden.
Diese Auffassung teilten neben dem Fraktionsvorsitzenden der CDU, Erich Hieber, auch weitere Mitglieder seiner Fraktion.
Eine Gegenposition nahm Claudia Merkt-Heer (ebenfalls CDU) ein, welche von Fördersätzen bis zu 30 % sprach, die in einigen anderen Gemeinden gewährt werden würden. Allerdings plädierte sie auch für eine niedrigere Begrenzung der Förderung pro Anwesen. Zuspruch erhielt sie auch von anderen Mitgliedern aus dem Gremium.

Nach längeren Diskussionen einigte man sich abschließend auf einen Fördersatz von 20 % und einer Begrenzung auf
50.000 € pro Anwesen. Wie lange der Fördertopf ausreicht, um die möglichen Grundstückseigentümer zu bedienen, muss allerdings offen bleiben. Einigkeit bestand im Gremium darin, dass jeder Interessent gut fahren würde, der sich möglichst bald mit dem Gedanken einer Sanierung befasse.
Das Programm sieht jedoch nur eine Förderung vor ab einer Bagatellgrenze von 25.000 € Investitionskosten. Der Grund liegt darin, dass zwangsläufig notwendige Unterhaltungsmaßnahmen mit diesen Mitteln nicht gefördert werden sollen.
Für den Abbruch von Gebäuden ist eine Förderung von bis zu 100 % möglich.

Noch in diesem Jahr sollen die Grundstückseigentümer in einer Informationsveranstaltung über Ziele und Fördermöglichkeiten des Programms informiert werden. Es ergibt sich kein Rechtsanspruch aus dem Programm.
Die Förderung privater Maßnahmen bedeutet allerdings auch, dass die Gemeinde aus Haushaltsmitteln 40 % der Förderaufwendungen zu tragen hat. Würde z. B. ein privater Bauherr sein Haus mit Aufwendungen von 200.000 € sanieren, erhielte er nach den beschlossenen Förderrichtlinien 40.000 €. Davon müssten 16.000 € aus Haushaltsmitteln der Gemeinde beigesteuert werden.


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Parkplätze in der Pfarrer-Fiderer-Straße

Ansprechendes Konzept überzeugt auch die Nachbarn

Bereits im vergangenen Jahr stellte das Ingenieurbüro VTG Straub, Donzdorf, dem Gemeinderat einen Entwurf vor, wie auf dem Grundstück Pfarrer-Fiderer-Straße 4 nach Abbruch des alten Gebäudes ansprechende Parkflächen gestaltet werden könnten.

In der Gemeinderatssitzung am 19. April wurden die konkreten Pläne vorgestellt. Das Gremium fand im Ganzen die Planung sehr ansprechend und stimmig. In manchen Detailfragen der Gestaltung waren sich die Mitglieder jedoch uneinig. So beispielsweise, ob Gabionen als Begrenzung zu den Nachbarn aufgestellt oder lieber Hecken gepflanzt werden sollen, was allerdings einen geringeren Schallschutz bedeuten würde. Auch die Höhe dieser Begrenzungen sollte vorerst noch nicht festgelegt werden. Den Gemeinderäten war sehr wichtig, wie die Anwohner zu der Planung stehen. Schlussendlich seien die Nachbarn durch den Parkplatz betroffen und sollen daher bei der Gestaltung mitbestimmen können.

Eine Besprechung fand mit den Nachbarn, BM Karl Vesenmaier und Ingenieur Straub am 2. Mai statt. Über den Verlauf des Gesprächs informierte BM Vesenmaier das Gremium in der vergangenen Sitzung. Grundsätzlich stehen die Anwohner dem ansprechenden Konzept aufgeschlossen gegenüber. BM Vesenmaier berichtete allerdings auch über Probleme mit denen sich die Anwohner verstärkt konfrontiert sehen, wie bspw. an der Fasnet, am Pfingstmarkt, bei Partys der KJW und bei anderen Veranstaltungen. Dies würde die Wohnqualität nachhaltig beeinträchtigen. Dennoch konnten die Anwohner auch von den positiven Aspekten der Neuplanung überzeugt werden.
Die Konzeption sieht eine attraktive Gestaltung des Parkplatzes vor und kann durchaus auch zu einem Beisammensein nach dem sonntäglichen Gottesdienst einladen. Die Parkplätze sollen nach Auffassung des Gemeinderates großzügig angelegt werden und eine Breite von 2,75 m aufweisen. Auch ist an eine Pflasterung mit Rasengittersteinen gedacht. Die eigentliche Zufahrt wird asphaltiert. Dies dient der Verminderung der Geräuschkulisse für die Anwohner. Der Gehweg und Eingangsbereich wird mit gelblichen Granitsteinen optisch hiervon abgesetzt. Damit findet die Gestaltung des benachbarten Manfred-Wörner-Platzes ihre Fortführung.

Den jeweiligen Begrenzungswünschen der Anwohner wurde bei der Weiterentwicklung des Planungsentwurfes Rechnung getragen. So wird die westliche Seite mit Hilfe eines Maschendrahtzaunes abgegrenzt, der einen Dauerbewuchs erhält. Die nördliche Grenze wird mit Gabionen gestaltet, die in regelmäßigen Abständen von Hecken unterbrochen werden.

Ein helles Beleuchtungskonzept soll dafür sorgen, dass der Platz nächtlich nicht zum Aufenthalt von Jugendlichen wird, so der Wunsch BM Vesenmaiers und des Gremiums. Die Gefahr eines neuen Treffpunktes für Jugendliche war auch der Grund, weswegen die Diskussion über den gestalterisch sehr ansprechenden Vorschlag, Sitzsteine aufzustellen, im Gremium sehr kontrovers verlief. Vor allem GRin Inge Schmid und BM Karl Vesenmaier war es ein Anliegen, hier den Anwohnern nicht noch weiteren Lärm zuzumuten und sprachen sich vehement gegen Sitzgelegenheiten im dortigen Bereich aus. Diese würden in reichlichem Maß auf dem Manfred-Wörner-Platz geboten. GR Schührer und GRin Merkt-Heer vertraten hingegen die Auffassung, dass es wichtig sei, Jugendliche in der Ortsmitte zu haben und dass diese nicht ausgegrenzt werden dürfen. Problematisch werde erst, wenn sich diese nicht an Regeln, Werte und Normen halten. In diesem Zusammenhang wurde ebenfalls die Gestaltung des Eingangsbereiches mit einer hochrankenden Begrünung auf beiden Seiten ausgiebig diskutiert.
Das Gremium konnte sich in diesen Punkten nicht abschließend einigen. Daher wurde auch auf Grund der fortgeschrittenen Sitzungszeit beschlossen, dass die gestalterischen Elemente von Sitzmöglichkeiten und einer Begrünung des Eingangsbereiches vorerst optional ausgeschrieben werden. Nach Vorliegen der Preise werde das Gremium erneut beraten.

Die Ausführung der Maßnahme wurde nicht fest terminiert. Auf Wunsch der Anwohner wird mit dem Bau und dem Abriss des alten Gebäudes erst nach den Sommerferien begonnen. Da jedoch im Herbst generell Ausschreibungsergebnisse von Baumaßnahmen teurer sind, behält sich das Gremium vor, ggf später mit dem Abbruch des Gebäudes und dem Bau der Parkplätze zu beginnen. Allzu spät soll dies jedoch nicht sein, so GR Baudisch, schließlich herrsche eine große Nachfrage nach Parkplätzen seit der Fertigstellung des Rathausquartiers.


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Maibaum weht seit Montag über dem Manfred-Wörner-Platz

Feuerwehrkameraden zeigen wieder bewährten Einsatz

Obwohl aufgrund der Baumaßnahmen am Manfred-Wörner-Platz bereits seit drei Jahren kein offizieller Maibaum mehr in der Ortsmitte aufgestellt wurde, war das Aufstellen des Baumes für die Kameraden der Feuerwehr trotzdem kein Problem. Professionell und geübt stemmten sie diesen mit Unterstützung des Gemeinde-LKWs in die Höhe. Die staunenden Kinder und Zuschauer klatschten Beifall, als der Baum senkrecht in der Führung stand und verankert wurde.
Unser Maibaum passt nach der Pause von drei Jahren sogar noch besser in die Ortsmitte, da seine moderne Gestaltung mit den neu errichteten Gebäuden sehr gut harmoniert.

Ein herzlicher Dank gilt den Kameraden der Feuerwehr, für deren ehrenamtlichen Einsatz! Ohne ihr Engagement und die Gerätschaften könnten wir im Ort keinen so großen Maibaum aufstellen, der weithin sichtbar ist, und die schöne Tradition würde sicherlich in Vergessenheit geraten.


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Maischerze in Wäschenbeuren


Sehr gelungene Scherze aber auch unnötiger Vandalismus
Vesi-Power war das „geflügelte Wort“ am Maihock

In der Nacht auf den 1. Mai war in Wäschenbeuren einiges geboten. Sogar die NWZ lobte in ihrem Bericht, dass die pfiffigsten Streiche in diesem Jahr eindeutig aus Wäschenbeuren kamen.

Der Verein zur Bewahrung und Pflege der Kindheits- und Jugenderinnerungen erwachsener Jungen hat auch in diesem Jahr wieder weder Kosten noch Mühen gescheut und sicherlich bereits Wochen vor dem 1. Mai mit den Vorbereitungen begonnen – aber es hat sich gelohnt! Vor der Bürenhalle steht ein ganz besonderes Windrad der Marke „Vesi-Power 2012“.

Damit wurde das politische Ziel der Erweiterung der erneuerbaren Energiegewinnung aufgegriffen, das Verwaltung und Gemeinderat schon seit einigen Monaten verstärkt verfolgen. BM Karl Vesenmaier freute sich über den gelungenen Scherz und fühlte sich darin bestärkt, diesen Weg weiterzugehen. Beim Sonntagsfrühschoppen, der im Bereich um den Windradprototyp stattfand, bedankte er sich bei den Vereinsmitgliedern für deren Einsatz. Diese Art der Bürgerbeteiligung sei kreativ und werde über die Gemeinde hinaus wahrgenommen. 

In einem eigens kreierten Flyer „Theaterpark im Urweg“, der im Ort verteilt wurde, nahmen die Mitglieder des Vereins nicht nur BM Vesenmaier und die erneuerbaren Energien sondern auch einige andere Bürger des Ortes auf´s Korn. Daher wussten die meisten Bürgerinnen und Bürger bereits am 1. Mai von dem tollen Streich und das Windrad wurde wahrlich zum „geflügelten Wort“ der Beuremer am Maihock im Wäscherschloss.

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Der Manfred-Wörner-Platz hatte am 1. Mai einen besonders schönen Belag. Der Platz war voll mit Fußmatten, die von Häusern aus der Ortsmitte weggenommen wurden. Eventuell dachten sich die Urheber des Scherzes, dass der schöne neue Belag des Platzes noch lange so frisch aussehen und daher geschützt werden sollte.
Wer seine Fußmatte vermisst, kann sie sich noch im Laufe dieser Woche gerne vor dem Rathaus abholen. Danach werden die noch übrigen Matten entsorgt.

Diese Scherze sind vorbildlich. Sie sind durchdacht und tun niemandem weh. Das ist eine schöne Bewahrung der Maitradition! Ganz anders hingegen sind sinnlose Sachbeschädigungen, die keine Scherze sondern Straftaten sind.
Leider kam es auch in diesem Jahr zu solch unnötigen, sinn- und niveaulosen Taten. So wurde in der Siedlungsstraße ein Zeitungsrohr angezündet, das komplett in Flammen aufging. Gott sei Dank konnte hier durch das schnelle Handeln eines Nachbarn und der Eigentümer ein Übergreifen der Flammen verhindert werden.

Einen größeren Schaden haben Vandalen auf dem Sportplatzgelände angerichtet. Hier wurde auf dem Rasenplatz ein Baum abgesägt (siehe auch Bericht des TSV im Vereinsteil). Die Gemeinde hat dies bei der Polizei zur Anzeige gebracht.

Wer hat hier etwas in der Mainacht beobachtet? Wir suchen dringend Zeugen! Bitte melden Sie sich für sachdienliche Hinweise bei der Gemeindeverwaltung, Fr. Ihring (Tel.: 92655-20), oder beim Polizeiposten Rechberghausen (Tel.: 07161/ 959306).

 

Umgestaltung der Ringstraße

Noch im Sommer soll die Fahrbahn verengt und ansprechender gestaltet werden

Die Umgestaltung der Ringstraße beschäftigt den Gemeinderat bereits seit einigen Jahren. Aufgrund der vielen anderen Investitions- und Sanierungsmaßnahmen wurde das Vorhaben bisher verschoben. Diesen Sommer soll nun die Umgestaltung realisiert werden.

Die Ringstraße sieht heute noch im Wesentlichen so aus wie bei ihrer Planung Anfang der 70er Jahre. Die 7 m breite Straße lädt viele Autofahrer ein, zu schnell zu fahren und gestalterische Elemente sind kaum zu finden. Neben der Sanierung des Belages soll daher die Straße verengt und mit Bäumen und Parkplätzen ansprechender gestaltet werden.
In die Planungen wurden auch die Anwohner mit einbezogen. BM Vesenmaier informierte sie persönlich bei einem Gesprächstermin vor Ort und nahm Anregungen und Änderungswünsche auf.

Die Planung, die vor ca. 4 Jahren das Ingenieurbüro LK&P erstellte, wurde aktuell überarbeitet und den geänderten Rahmenbedingungen angepasst. Die Gemeindeverwaltung hätte sich gut vorstellen können, den nördlich gelegenen Gehweg als Grünbereich umzugestalten. Aufgrund des Parkierungsdrucks bei Beerdigungen wurde die Idee letztendlich jedoch nicht mehr weiterverfolgt. Der südliche Gehweg soll möglichst unverändert bleiben. Die Randsteine werden an den Querungsbereichen für Fußgänger abgesenkt. Die Parksituation in der Straße soll somit mit neuen Parkplätzen optimiert werden. Hierzu gehören auch mehrere Parkflächen, davon zwei speziell für Behinderte, am Friedhofseingang. Auf Anregung des Gremiums wurden generell die geplanten Parkplätze von 2,5 m auf 2,75 m verbreitert, damit ein Ein- und Aussteigen erleichtert wird.

Die Kreuzung Ringstraße/Schulstraße sowie Ringstraße/Römerstraße soll mit einer Ausbuchtung versehen werden, um ein zu schnelles Einfahren in den Kreuzungsbereich zu verhindern. Wie weit diese Ausbuchtungen in die Straße ragen werden und ob diese ebenfalls mit Bäumen versehen werden, wurde in der Beratung am Gründonnerstag vorerst noch vertagt.
Ebenso wurde die Anregung eines Anwohners, den Gehweg auf Seite des Breiten Wegs Richtung Lorch entfallen zu lassen, zurückgestellt. Hierüber will sich das Gremium Gedanken machen, wenn die Umgestaltung der Lorcher Straße realisiert wird.

Gremiumsmitglieder regten an, die vorhandene Steinmauer zu entfernen. Auch die Anwohner befürworteten diesen Vorschlag. Inwiefern dies realisiert werden kann, wird das Gremium nach erfolgter Ausschreibung entscheiden. Wenn die Ergebnisse im Rahmen der bereitgestellten Mittel in Höhe von 270.000 € für die Maßnahme liegen, soll auch diese entfernt und der dahinterliegende Bereich angeböscht werden. Damit könnte auch die neue Friedhofsmauer ihr gestalterisches Element noch besser entfalten.

In der Gemeinderatssitzung am 10. Mai werden die Gemeinderäte vor Ort Fragen der Materialauswahl klären und insbesondere noch offene Punkte im Verengungsbereich Ringstraße/Römerstraße einer Lösung zuführen.


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Zufahrtswege zu den Außenbereichsspielplätzen von 1. Mai bis 30. September gesperrt!


Ausnahmegenehmigungen gibt’s beim Bürgerbüro

Die Außenbereichsspielplätze im Eichenwasen und am Son­derbachsee sind bereits seit Jahrzehnten beliebtes Ziel von Schulklassen, Wandergruppen, Vereinen sowie Familien mit Kindern. Leider haben auch „unliebsame Gäste“ Gefallen ge­funden an den Anlagen und durch Sachbeschädigungen und Lärmbelästigungen für hohe Kosten und Unmut gesorgt. Des­halb hat sich der Gemeinderat vor knapp 10 Jahren entschieden, die Zufahrtsstraßen zu den Außenbereichsspielplätzen in den Sommermonaten zu sperren. Dies wurde in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich praktiziert. Die Beschädi­gungen und Beschwerden sind zurückgegangen.

Auch in diesem Jahr wird es bei der Regelung bleiben! Wir weisen darauf hin, dass diese Regelung nicht nur für die Besu­cher der Spielplätze gilt, sondern die Beschilde­rung selbstver­ständlich auch bei anderen Zielen zu be­rücksichtigen ist.

Ausnahmegenehmigungen können beim Bürgerbüro des Rathauses beantragt werden, Tel. 92655-0.
Die Gebühr beträgt 5,- € pro Genehmigung. Die Genehmigung gilt für die Saison 2012.

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Start frei für die Freiflächenphotovoltaikanlage

Grünes Projekt mit schwarzen Zahlen
Fertigstellung bis Ende Juni 2012 garantiert – Solartankstelle im Angebotspaket

Noch bevor in diesem Jahr die Haupternte in der Landwirtschaft einsetzt, wird die Gemeinde Sonnenstrom von der künftigen Freiflächenphotovoltaikanlage ernten. In einer Sondersitzung hat der Gemeinderat das anspruchsvolle Projekt in der entscheidenden Phase auf den Weg gebracht. Das gute Ausschreibungsergebnis hat letztendlich dafür gesorgt, dass die Verwaltung von einer Karfreitagstimmung verschont blieb. Stattdessen gab es Lob und Anerkennung für den mutigen Weg, den Bürgermeister Karl Vesenmaier im Spätherbst des vergangenen Jahres dem Gemeinderat empfohlen hat.

Insgesamt 1.607.204,91 € brutto investiert die Gemeinde in die umweltfreundliche Stromerzeugung. Hinzu kommen noch weitere Aufwendungen in Höhe von brutto 243.000 € für die neue Gemeinschaftsschuppenanlage. Die jährliche Stromproduktion aus der Anlage dürfte bei sehr vorsichtiger Rechnung bei ca. 800.000 kwh liegen. Damit können ca. 250 – 300 Haushalte in der Gemeinde ganzjährig mit Ökostrom versorgt werden. Zusammen mit den weiteren Anlagen der Gemeinde auf den Dächern des Bauhofes, der TSV-Turnhalle und der Schule liegt damit die jährliche Stromproduktion bei nahezu 1 Million kwh.

Einer ähnlichen Herausforderung hat sich bisher noch keine Kommune im Landkreis und im weiteren Umkreis gestellt. Wäschenbeuren kommt allerdings zugute, dass sich die örtliche Erddeponie in der Endphase befunden hat. Dieses Gelände erfüllt die Voraussetzungen für eine großflächige Montage von Modulen zur Stromerzeugung. Über die künftigen Erträge dürfe sich die Bürgerschaft, so Bürgermeister Karl Vesenmaier, sehr freuen. In den kommenden 20 Jahren wird mit jährlichen Nettostromerlösen zu Gunsten des Gemeindehaushaltes von je bis zu 140.000 € gerechnet. Die Maßnahme sei damit sozial und werde auch dem Grundsatz der Nachhaltigkeit gerecht. Davon profitiere vor allem die kommende Generation. Von den Anbietern habe er im Bietergespräch auch eine Solartankstelle zum Nulltarif herausgehandelt. Die mit einem Elektromotor unterstützten Fahrräder könnten so von den Freizeitsportlern bei einer Verschnaufpause mit Strom nachgeladen werden. Damit wäre im Sommer möglicherweise eine noch größere Kontrolle beim Kompostplatz gewährleistet.

Nach einer beschränkten Ausschreibung befanden sich in der Schlussphase noch 2 namhafte Firmen, mit nahezu vergleichbaren Konditionen im Wettbewerb. Die Feinbewertung erfolgte in einem abschließenden Bietergespräch. Der Hauptauftrag ging für das Erstellen der Anlage an das Albelektrizitätswerk in Geislingen zum Preis von 1.433.495,25 € brutto. Weitere Aufträge wurden erteilt für die Einzäunung des Geländes – Firma Zaunteam Adelberg zum Preis über 30.143,60 €, Tiefbauarbeiten zur Einspeisung in das öffentliche Stromnetz – Firma Stark, Aalen (der Einspeisepunkt liegt in der Nähe des Aussiedlerhofes Brändle) zum Preis über 35.550,24 €.

CDU-Fraktionsvorsitzender Erich Hieber lobte die geradezu rasante Entwicklungsphase. So etwas finde man selten. Sein Dank galt neben der Verwaltung auch dem Ingenieurbüro Straub, Donzdorf, sowie den vielen öffentlichen Stellen im laufenden Genehmigungsverfahren. Die Verwaltung habe die Maßnahme äußerst vorsichtig kalkuliert. Dennoch dürfe sich die Gemeinde über eine Kapitalverzinsung von ca. 6 % freuen. Auf der einen Seite zahle man zwar Steuern. Auf der anderen Seite dürfe man sich aber auch über künftige Gewerbesteuereinnahmen aus dieser Investition freuen.

Mit der Fertigstellung wird spätestens Ende Juni 2012 gerechnet.


Das Gelände wurde bereits für die Montagearbeiten vormodelliert.

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Baugesuche eingereicht - Solarpark weiterhin auf der Zielgeraden

Schocknachrichten aus Berlin vorläufig vom Tisch

Seit Ende des vergangenen Jahres arbeitet die Gemeindeverwaltung sehr intensiv am Projekt „Solarpark/Erddeponie“. Die Initiative von Bürgermeister Karl Vesenmaier wurde vom Gemeinderat von vornherein sehr positiv aufgenommen. In der Zwischenzeit wurden viele Behördengespräche geführt, sowie die notwendigen Rechtsverfahren (Aufstellung Bebauungsplan/Änderung des Flächennutzungsplanes) in die Wege geleitet. Fakt ist, dass eine Freiflächenanlage ohne vorherige Aufstellung eines Bebauungsplanes nicht erstellt werden darf.
Das ehrgeizige Projekt wird gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Straub, Donzdorf, entwickelt. Erklärtes Ziel war es von Anfang an, die Anlage bis Ende Juni 2012 in Betrieb zu nehmen.

Schockiert war man im Rathaus über den Mitte Februar 2012 verkündeten Solarkompromiss der Minister Rösler und Röttgen. Demnach hätte die Einspeisungsvergütung für Freiflächenanlagen bereits ab 09.03.2012 um 30 % sinken müssen. Dies hätte für die geplante Anlage das sichere Aus bedeutet. Bürgermeister Karl Vesenmaier setzte daher in den zurückliegenden Wochen alle Hebel in Bewegung, um die Bundespolitiker, von dem nach seiner Meinung völlig überhasteten Beschluss, abzubringen. Von ihm angeschrieben wurden sowohl die zuständigen Minister als auch die für den Landkreis Göppingen verantwortlichen Abgeordneten des Bundestages. Auch andernorts gab es größere Protestbewegungen, die letztendlich in Berlin erhört wurden.
Mittlerweile steht fest, dass Wäschenbeuren die bisherige Einspeisevergütung erhält, sofern die Anlage bis Ende Juni 2012 betriebsfertig ist.

In der Sitzung am vergangenen Donnerstag befasste sich der Gemeinderat mit den Baugesuchsunterlagen sowohl für den Solarpark als auch für die Gemeinschaftsschuppenanlage. Beide Anlagen sollen zeitgleich als gemeinsames Projekt realisiert werden. Nur so ist auch eine Aufständerung von Solarmodulen auf dem Dach der Schuppenanlage möglich.
Beide Planungen sind im Gemeinderat positiv aufgenommen worden. Es wird mit einer Gesamtleistung der Stromerzeugungsanlagen zwischen 750 kwp und 850 kwp gerechnet. Damit könnten nach Inbetriebnahme ca. 200 Haushalte ganzjährig betrachtet, mit elektrischer Energie versorgt werden. Einstimmig wurde das Ingenieurbüro Straub mit der Ausschreibung der PV-Gesamtanlage beauftragt. Erst wenn alle Ausschreibungsergebnisse auf dem Tisch liegen, soll auch die Wirtschaftlichkeit überprüft werden. Insofern hätte die Gemeinde immer noch die Möglichkeit, aus dem Projekt auszusteigen. Bürgermeister Karl Vesenmaier ist jedoch nach wie vor davon überzeugt, dass die Gemeinde das ökologisch anspruchsvolle Projekt letztendlich auch stemmen wird.


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Solarpark sowie Gemeinschaftsschuppenanlage - Arbeiten vergeben


Die Schuppenanlage soll bereits Mitte/Ende Mai stehen. Nur so können die Solarmodule noch rechtzeitig auf dem Dach zusammen mit der Freiflächenanlage montiert werden.
Mehrere Firmen wurden zur Angebotsabgabe für das 1.434 m³ umfassende Gesamtgebäude (Volumen von 1 ½ Einfamilienhäusern) aufgefordert. Günstigste Bieterin war die Firma Stark aus Aalen mit einem Gesamtpreis von 212.971,88 €. Dabei handelt es sich um einen Sondervorschlag, der alle Leistungen umfasst. Die Konstruktion eignet sich für 13 Garagenmodulnutzungen (3 m Breite, 3,50 m Höhe, 8,50 m Länge). Die Einheiten sind auch variabel nutzbar, so dass auch eine Einheit mit 6 m Breite jederzeit darstellbar ist.

Auflage des Landkreises ist es, dass die Schuppenanlage im Eigentum der Gemeinde bleibt. Die Boxen sollen laut Landkreisverwaltung an Landwirte, Nebenerwerbslandwirte und Waldbesitzer vermietet werden.
Ohne Mietdruck, so Bürgermeister Karl Vesenmaier bei der Beratung im Gemeinderat, solle man die Sache angehen. Ansonsten werde der Zweck verfehlt. Beim Landratsamt Göppingen setze er sich allerdings auch für eine Zwischennutzung für einen erweiterten Kreis ein, um den angestrebten Zweck auch tatsächlich zu erreichen. Eine Wohnwagennutzung jedenfalls werde es nicht geben.

Die Gesamtanlage wurde von allen an der Diskussion teilnehmenden Gemeinderäten grundsätzlich sehr begrüßt. Kritische Anmerkungen gab es allerdings von Gemeinderat Peter Schührer, der das Geld lieber im Ortskern investieren würde und Gemeinderat Oliver Hokenmaier, der den angestrebten Zweck anzweifelt. Gemeinderat Heinz Weber findet die Solarmodule auf dem Dach der Gemeinschaftsschuppenanlage gestalterisch deplatziert. Gemeinderat Erich Hieber regte an, auf den Generalunternehmer einzuwirken mit dem Ziel, dass die Tore vom örtlichen Zimmerhandwerk hergestellt werden. Mehrheitlich wurde beschlossen, den Auftrag an die Firma Stark zu vergeben.
Ein weiterer Auftrag für die Planierarbeiten gingen ebenfalls an die Firma Stark zum Preis von 35.038 €. Mit den Arbeiten soll bereits Ende März 2012 begonnen werden.

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Bilder Jahresrückblick 2011
     

Einweihung des Rathausquartiers, Übergabe der Feuerwehrfahrzeuge und Tag der offenen Tür

Sommerwetter brachte die zahlreichen Gäste am Sonntag zum Schwitzen

Wer die Reden am Sonntagvormittag im Schatten anhören konnte, hatte Glück. Pünktlich zum großen Fest schien die Sonne von einem strahlend blauen Himmel herab und lies die Temperaturen schnell ansteigen.
Bereits 2 Tage zuvor gab es eine offizielle Einweihungsfeier mit ca. 100 geladenen Gästen, darunter Regierungspräsident Schmalzl.
Am Samstag konnte Bürgermeister Vesenmaier anlässlich der Autorenlesung interessierte Zuhörer begrüßen. Diese wurden zuvor unter den Inhabern der Leserausweise ausgelost.

Eine ausführliche Berichterstattung zu den jeweiligen Veranstaltungstagen finden Sie auf den Unterseiten.


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Bilder vom Einweihungswochenende
   

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