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Aktuelle Mitteilungen

Gemeinderatssitzung am 02.02.2012

Herzliche Einladung zur Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 02.02.2012, um 19.00 Uhr im Sitzungssaal, Rathaus.

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Stauferschule soll Gemeinschaftsschule werden


Gemeinde Wäschenbeuren stellt den Antrag auf Einrichtung einer inklusiven Gemeinschaftsschule 1 - 10

In der Gemeinderatssitzung am 19.01.2012 hat der Ge­meinderat mit großer Mehrheit den Beschluss gefasst, den Antrag auf Einrichtung einer inklusiven Gemeinschafts­schule 1 – 10 für die Stauferschule beim Kultusministerium zu stellen. Die Weiterentwicklung der Stauferschule zur Gemeinschaftsschule sei ein wichtiger Schritt, um die Schule in der sich verändernden Schullandschaft konkur­renzfähig zu halten, so Rektorin Seng bei der Vorstellung des Schulmodells.
Die bereits vollzogene Schulentwicklung der Stauferschule Wäschenbeuren bietet optimale Voraussetzungen und Grundlagen für diese neue Schulart, die Bildungsstan­dards aus den drei Schularten Werkrealschule, Realschule und Gymnasium anbietet und für die Heterogenität von Lerngruppen kein Störfaktor ist, sondern der Normalfall. Jeder Schüler kann und soll individuell gefordert und ge­fördert werden. So können auch unterschiedliche Bega­bungen in den Hauptfächern auf verschiedenen Niveau­stufen angeboten werden und jeder Schüler kann entspre­chend seiner Begabung gefördert werden. Die Entwicklung eines Schülers wird positiv begleitet. Erfolg und Motivation prägen den Schüleralltag und bringen alle Begabungen zum Vorschein. Die Lust am Lernen und an der eigenen Leistung wird gestärkt, die Persönlichkeitsentwicklung positiv beeinflusst.
Diesem Konzept hat die Schulkonferenz, dort sind Lehrer, Eltern und Schüler gemeinsam vertreten, einstimmig zugestimmt und auch die Gesamtlehrerkonferenz, das sind alle an der Schule unterrichtenden Lehrer, wollen mit der Konzeption einer  Gemein­schaftsschule arbeiten.

Die Ziele der inklusiven Gemeinschaftsschule sind bereits jetzt die Ziele der Stauferschule Wäschenbeuren und werden schon jetzt gelebt und erreicht. Belegt wird dies durch die im März 2011 erfolgte Fremdevaluation, das Erreichen von unterschiedlichen Schul­abschlüssen, die 100 % Erfolgsquote beim Übergang nach Schulabschlüssen in Berufsausbildung oder in weiterführende schuli­sche Bildung in Gymnasien, berufliche Gymnasien oder Berufskollegs.
Durch die Schulkonzeption der individuellen Förderung nach Lernstandsdiagnosen erzielte die Stauferschule im Schuljahr 2011/12 einen Schülerzuwachs in allen Klassenstufen. Besonders darf hier auf Klasse fünf verwiesen werden. Mit 43 Schülerinnen und Schülern konnten hier zwei Klassen gebildet werden. Noch im Schuljahr 2010/2011 besuchten 22 Schülerinnen und Schüler die fünfte Klasse.

Unter den Schülern, die im Schuljahr 2011/2012 die fünfte Klasse besuchen sind auch solche mit Realschulempfehlung.
Dass die Schule mit Schülerinnen und Schülern mit Behinderung umgehen können, zeigt die Einrichtung eines integrativen Schul­entwicklungsprojekts vor nunmehr 9 Jahren.
Das bestehende Netzwerk hinsichtlich Berufserkundung und Berufsfindung eröffnet gerade dieser Schülergruppe gute Praktika und Ausbildungsmöglichkeiten.
Besonderen Wert legt die Stauferschule auf diagnosegeleitete, individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern. Durch die­ses Vorgehen, das mit der Einrichtung des Schulversuchs ISEP 2003 begann, hat das Kollegium jahrelange Erfahrung im Ziel diffe­renten Unterricht. Das Kollegium hat während der letzten neun Jahre gelernt, mit unterschiedlichen Begabungen umzugehen und für die Schüler entsprechende individuelle Förderung einzurichten. Auch beim Erreichen von Bildungs- und Schulabschlüssen wird so gearbeitet. Durch individuelle Förderung wird der maximal mögliche Bildungsabschluss erreicht.
Für den Einstieg in die Gemeinschaftsschule hat die Stauferschule bereits ein stimmiges Konzept erarbeitet und vorgelegt, ganz im Bewusstsein des Leitbilds: Wir sind Schule – Bildung und Erfolg für alle.

Bürgermeister Vesenmaier zeigte sich in der Sitzung beeindruckt von der Fülle an bereits umgesetzten Anforderungen in der Stauferschule. Er lobte das außerordentliche Engagement der Schulleiterin, die sich hier tief eingearbeitet habe zum Wohle ihrer Schüler und der Lehrerschaft. Er sprach der Schulleitung sein volles Vertrauen aus, und unterstützte die Bitte der Schule auf Bean­tragung einer Gemeinschaftsschule. Auch die Mehrheit des Gremiums befürwortete die Antragsstellung. Dadurch erhofften sich die Räte eine Optimierung des Lernklimas für die Schüler und eine Stärkung des Schulstandorts.
Kritisch äußerte sich vor allem CDU- Gemeinderat Hokenmaier, der prinzipiell das Konzept der Gemeinschaftsschule für unausge­goren hielt. Die Rektorin konnte jedoch die Mehrheit der Räte davon überzeugen, dass das Modell Gemeinschaftsschule eine posi­tive Entwicklung der Schulform sei, bei der nun intensiver auf die einzelnen Schüler eingegangen werden kann. Da eh schon die meisten Anforderungen mit der jetzigen Grund- und Werkrealschule erfüllt seien, wäre das Schulkonzept an der Stauferschule erprobt und bewährt, konstatierte die Schulleiterin.

 

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Wäschenbeuren wird nicht Mitglied im Verein "Schwäbisches Streuobstparadies"

Der Erhalt unserer einmaligen Streuobstlandschaft, die eine der größten zusammenhängenden Streuobstlandschaften Europas ist, ist nicht nur der Gemeinde Wäschenbeuren wichtig. Auch der Landkreis Göppingen engagiert sich hier.
Mit sechs weiteren Landkreisen ist der Kreis Göppingen Mitglied im Verein „Schwäbisches Streuobstparadies“. In diesem Verein werden die Initiativen „Streuobstland“ (eine Kooperation von sieben Landkreisen unter der Federführung des Landkreises Reutlingen) und die Initiative „Schwäbische Streuobstrouten“ (im Biosphärengebiet Schwäbische Alb unter der Federführung des Kreises Esslingen) zusammengeführt.
Die Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Tübingen sowie Zollern-Alb-Kreis planen für den Verein eine Geschäftsstelle mit dem Ziel der professionellen Vermarktung gerade auch des touristischen Potentials unserer Streuobstlandschaft. Auch sollen Fortbildungsangebote verbessert werden und Maßnahmen zum Erhalt des Streuobstbaus unterstützt werden.
Der Landkreis Göppingen hat hierzu die Gemeinden angeschrieben und angeregt, dass auch die einzelnen Kommunen Mitglied im neugegründeten Verein werden sollen.

In der vergangenen Gemeinderatssitzung hat das Gremium über diese Anregung beraten. Über alle Fraktionen hinweg waren sich die Räte einig, dass hier nur unnötig Bürokratie aufgebaut werde. Hinter der Förderung des Streuobstbaus und dem Zweck des Vereins stehen fraglos alle Gemeinderäte, doch beschloss das Gremium, nicht selbst dem Verein beizutreten.
So sei neben den jährlich stattfindenden Mitgliederversammlungen auch die Gründung von Fachbeiräten geplant, informierte BM Karl  Vesenmaier das Gremium. Bei 205 Städten und Gemeinden zuzüglich den Vertretern der Kreise sei dies nicht mehr effektiv und ein hoher bürokratischer Aufwand.
Bürgermeister Vesenmaier betonte, dass der Gemeinde durchaus die Förderung der Streuobstlandschaft ein Anliegen sei. Allerdings fördere die Gemeinde bereits schon seit ca. 25 Jahren die privaten „Gütlesbesitzer“, ohne hierfür Mitglied in einem Verein zu sein. Mit etwa 200.000,- EUR habe die Gemeinde so seitdem die Streuobstbestände bezuschusst. Daneben werden jährlich Setzlinge vergünstigt abgegeben und mit weiteren Aktionen das Thema unterstützt. So kam im vergangenen Jahr die Obstpressaktion der Gemeinde so gut an, dass die Aktion 2012 auf zwei Tage ausgeweitet wird.
BM Vesenmaier kritisierte auch die Staffelung der Mitgliedbeiträge im Verein „Schwäbisches Streuobstparadies“. Eine Gemeinde wie Wäschenbeuren zahle 1.000,- EUR Mitgliedbeitrag, wohingegen für Städte mit einem Vielfachen an Einwohnern und Fläche der Beitrag lediglich bei 2.500,- EUR liege.
Der Bürgermeister befürwortete die Mitgliedschaft des Landkreises Göppingen und sieht dadurch auch die Interessen der Gemeinden im Kreis in diesem Verein vertreten. Er hoffte auch, dass die Ergebnisse des Vereins durch die Landkreise in die Kommunen getragen werden und beispielsweise der Landkreis verstärkt Informationsabende und Schulungen für Interessierte aus den Kommunen anbiete.

Einstimmig beschloss das Gremium daher, dem Verein nicht beizutreten und stattdessen weiterhin mit eigenen Aktionen das Thema zu unterstützen. Gleichzeitig informierte der Bürgermeister das Gremium, dass bereits eine Streuobst-Informationsveranstaltung geplant sei. Am Montag, 19. März um 19.00 Uhr werde in der Bürenhalle Rainer Klingler, Streuobstberater des Landkreises Göppingen, zum Thema Streuobstbestand referieren. Die Verwaltung wird die Bevölkerung hierzu rechtzeitig über das Mitteilungsblatt informieren und einladen.


Die Streuobstwiesen prägen das Ortsbild in Wäschenbeuren. Dies wird von der Gemeinde geschätzt und gefördert.

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Haushalt 2012

Der Haushaltsplanentwurf 2012 wurde im Gemeinderat im Dezember 2011 eingebracht.
In der Sitzung am 19.01.2012 nahmen die Fraktionen dazu Stellung.

...nähere Informationen zum Haushaltsentwurf 2012

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Bürgerbüro am Samstag geöffnet

Testphase startet am 21. Januar

Wie bereits berichtet startet ab Januar eine einjährige Testphase: Das Bürgerbüro wird im Jahr 2012 an jedem dritten Samstag im Monat geöffnet.

Jeden dritten Samstag im Monat steht das Bürgerbüro-Team den Bürgern, zusätzlich zu den normalen Öffnungszeiten unter der Woche, von 10.00-12.00 Uhr zur Verfügung.
Somit können auch Berufstätige, die werktags während den Rathaus-Öffnungszeiten keine Möglichkeit haben, ihre Angelegenheiten beim Bürgerbüro zu erledigen, stressfrei ihren Behördengang tätigen.

Folgende Dienstleistungen können Sie am Samstag in Anspruch nehmen: Pass- und Ausweisanträge, Meldeangelegenheiten, Führerscheinanträge und Ausgabe von Formularen sowie Verkauf von Büchern und Postkarten.  

Bitte beachten Sie, dass keine Standesamtsdienstleistungen angeboten werden.

Zum ersten Mal wird das Bürgerbüro am kommenden Samstag, 21. Januar, geöffnet sein. Es ist geplant, dass dieser Service ein Jahr lang angeboten wird. Anhand der Anzahl der Kundenkontakte, kann nach dieser Testphase entschieden werden, ob die Öffnung an Samstagen von der Bürgerschaft angenommen wird.

Die Öffnungszeiten des Bürgerbüros im Jahr 2012:

Montag – Freitag  9.00-12.30 Uhr
Mittwoch            16.00-18.00 Uhr
Samstag          10.00-12.00 Uhr (jeder 3. im Monat)

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Jahresrückblick 2011

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

das Rad der infrastrukturellen Entwicklung hat sich im zurückliegenden Jahr kräftig bewegt. Im Mittelpunkt der Bauaktivitäten der Gemeinde stand insbesondere die Fertigstellung des Rathausquartiers mit Bibliothek, Café und der U3-Betreuung. Das neue Zentrum wird von der Bürgerschaft mittlerweile sehr gut angenommen.

Auch die neugestaltete Aussegnungshalle stellt ein architektonisches Highlight dar. Die allseits geschätzte Friedhofsanlage wurde damit nochmals aufgewertet. Weil in den zurückliegenden Jahren die Nachfrage nach neuen Bauplätzen erheblich war, wurden im Jahre 2011 auch die Aktivitäten zur baldigen Ausweisung des Baugebietes „Heubeund III“ eingeleitet. Dem mittlerweile einsetzenden Einwohnerschwund soll damit begegnet werden.

Das wichtigste an einer Ortsgemeinschaft aber ist ein lebendiges Gemeinwesen. Die diesbezüglichen Aktivitäten haben wir vor allem den Kirchen, der Stauferschule, den Kindergärten sowie den sehr aktiven Vereinen zu verdanken. Diese Lebendigkeit wollen wir uns auch in der Zukunft erhalten. Die Voraussetzungen dafür sind sehr gut. Der Jahreskulturkalender ist prall gefüllt und auch bei der gemeindlichen Entwicklung wollen wir weiter am Ball bleiben.

Ich freue mich auf gute Begegnungen mit Ihnen im bereits begonnenen Jahr 2012. Ganz persönlich, aber auch im Namen des Gemeinderats und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde, wünsche ich Ihnen für die bevorstehenden Monate des neuen Jahres alles erdenklich Gute!

Ihr

Karl Vesenmaier
Bürgermeister

 

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Bilder Jahresrückblick 2011
     

Weihnachtsspendenaktion 2011 des GHW


Auch an Weihnachten 2011 hat der Gewerbe- und Handelsverein seine Mitglieder zur Spendenaktion aufgerufen. Wie auch die letzten Jahre wollten wir das gespendete Geld einer örtlichen Verwendung zukommen lassen.

Es soll erneut die Aktion „Gesundes Pausen-Frühstück“ für das Jahr 2012 in der Stauferschule  unterstützt werden.
5-mal Jährlich organisiert Frau Quintus gemeinsam mit vielen Müttern ehrenamtlich für die Kinder der Stauferschule ein Frühstück, so gesund und liebevoll angerichtet, dass sich die Kinder mit Begeisterung und großem Appetit auf die Köstlichkeiten aus Obst und Gemüse, Joghurt und Müsli „stürzen“.

Der diesjährige Betrag von unseren spendenden Mitgliedern beträgt 2100,00 Euro.

Dieser wurden am 19.Dezember 2011 durch unseren Vorstand Dietmar Weise an die Organisatorin Frau Quintus und die Schulleiterin Frau Seng übergeben.

Wie Sie sehen, nehmen sich die Mitglieder des GHW´s gerne Aufgaben innerhalb der Gemeinde an. Auch wir würden uns freuen, Sie als Gemeinde zu unseren Kunden zählen zu dürfen.

An unserer Spendenaktion 2011 haben sich folgende Firmen gerne beteiligt:

A. Bader Stuckateur, P. Baudisch Elektronik, M. Beck Metzgerei, K. Bühler Versicherung, A. Ciavarella Autohandel, A. Grimminger GmbH, A. Hauser-Maier Jemako, A. Heckenlaible Holzbau, A. Hiller Flaschnerei Maier, A. Kühne Reisebüro, M. Irtenkauf Flaschnerei, W. Kaiser Gärtnerei/Blumengeschäft, M. Kottmann Bäckerei, M. Kottmann Auto Service, J. Popp Rollladenbau, Raiffeisenbank Maitis, E. Rau Anhänger/Gartengeräte, B. Reik Schreinerei, M. Reinhold Heizungstechnik, U. Risel Stuckateur, M. Roll Finanzberater, M. Schmid  Schreinerei Hinterberger, B. Schoch Zimmergeschäft, Schurr GmbH Gartenbau, G. Schwilk Autohaus, H. Singer Telekom-u. Mediendienst, A. Singer-Leib Haarmoden, E. Tobisch Apotheke, Volksbank Göppingen, R. Wahl Elektroinstallation, D. Weise Malerbetrieb.

Für die Spendenbereitschaft gilt unser herzlicher Dank allen vorgenannten Firmen.

Der GHW-Gewerbe- und Handelsverein Wäschenbeuren – wünscht allen Bürgern von Wäschenbeuren eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Dietmar Weise, 1. Vorstand.

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Photovoltaik Freiflächenanlage im Gespräch

Gemeindedeponie möglicherweise Glücksfall für Wäschenbeuren
Finanzierung über Haushalt 2012 möglich

Nach dem Beschluss über den Ausstieg aus der Atomkraft ist in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft das gemeinsame Ringen um den Ausbau der regenerativen Energien voll entbrannt. Das von der Bundesregierung ausgerufene Ziel kann aber nur dann umge­setzt werden, wenn sich viele kreative umweltbewusste Köpfe und investitionsfreudige Kapitalgeber an diesem Prozess beteiligen.
Vielfach nutzen die Bürger auch die Möglichkeit zur Stromerzeugung auf ihren baulichen Anlagen. Strom aus regenerierbaren Energien wird mittlerweile auch verstärkt mit Photovoltaik-Freiflächenanlagen erzeugt. Doch auch hier gibt es Einschränkungen und Aufla­gen. So ist die Ausweisung von Freiflächenanlagen auf Wiesen- und Ackerflächen nicht möglich. Aus­nahmen bestehen bei Konversionsflächen und ehe­maligen Deponien. Die Gemeindeverwaltung sieht hier in Wäschenbeuren einen Handlungsspielraum. Nachdem die Auffüllung der Deponie „Tausenbreiten­wiesen“ so gut wie abgeschlossen ist, könnte hier auf einer Fläche von ca. 1,2 ha eine größere Freiflächen­anlage mit einer Gesamtleistung von ca. 600 – 750 kWp entstehen. Mit der gewonnenen Energie könnten ca. 150 – 180 Wohnungen mit Strom versorgt werden.

Bezüglich der Ausweisung dieser Fläche steht Bür­germeister Karl Vesenmaier seit einigen Monaten in Kontakt mit der Region Stuttgart. Die Teilnahme an einem Fachseminar in der Landeshauptstadt brachte nun den Stein ins Rollen. Doch im behördlichen Ver­fahren gilt es nicht nur eine Tür zu öffnen. Auch das Landratsamt Göppingen hat im Genehmigungsverfahren ein gewichtiges Wort mitzureden. Eine Kommission, bestehend aus mehreren Behördenvertretern, wird sich auf   Betreiben der Gemeindeverwal­tung noch vor Weihnachten treffen, um die Chance für den Standort auszuloten. Parallel zu den Behördengesprächen hat die Ver­wal­tung auch eine überschlägige Rentabilitätsberechnung vorgenommen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind sehr ermuti­gend. Nach dem ehrgeizigen Ziel der Verwaltung wäre es sogar möglich, die Maßnahme schuldenfrei über Haushaltsmittel  zu finanzie­ren. Der Haushaltsentwurf für 2012 sieht jedenfalls einen entsprechenden Kostenansatz vor.

In der jüngsten Sitzung hat sich auch der Gemeinde­rat mit der Verwaltungsinitiative befasst. Die Frakti­onsvorsitzenden Erich Hie­ber, CDU, Peter Schührer, SPD, und Manfred Weber, FWV, begrüßen den ein­geschlagenen Weg, der für Wäschenbeuren eine große Chance bedeuten könnte. Allerdings wurde von Gemeinderat Clemens Fischer auch verhaltene Kritik vorgetragen. Die Flä­che würde künftig der Landwirt­schaft nicht mehr zur Verfügung stehen. Auch würde, nach seiner Meinung, das Landschaftsbild darunter leiden.
Bürgermeister Karl Vesenmaier berichtete, dass der­zeit der Wäschenbeurener Stromverbrauch zu 16 % über örtliche Photovoltaik­anlagen erzeugt würde. Mit der neuen Anlage könnte der Anteil auf 25 % gestei­gert werden. Der Schultes appellierte an alle Haus­eigentümer, die Möglichkeit der Nutzung ihrer Hausdächer zu überprüfen. Dies wäre ein wichtiger Beitrag für die Energiewende.

Die Gemeindeverwaltung wurde mit deutlicher Mehr­heit ermächtigt, die erforderlichen Maßnahmen zu einer zügigen Umsetzung des Projektes in die Wege zu leiten. Dafür ist auch die Aufstellung eines Bebauungsplanes erforderlich. Die angedachte Photovol­taik-Freiflächenanlage befindet sich im gleichen Gemar­kungsteil wie die von der Verwaltung empfohlene Windkraftanlage im Be­reich „Waagrain“. Möglicherweise könnte somit im güns­tigsten Fall die Stromeinspeisung auf dem Weg in das örtliche Netz gebün­delt erfolgen.


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Einweihung des Rathausquartiers, Übergabe der Feuerwehrfahrzeuge und Tag der offenen Tür

Sommerwetter brachte die zahlreichen Gäste am Sonntag zum Schwitzen

Wer die Reden am Sonntagvormittag im Schatten anhören konnte, hatte Glück. Pünktlich zum großen Fest schien die Sonne von einem strahlend blauen Himmel herab und lies die Temperaturen schnell ansteigen.
Bereits 2 Tage zuvor gab es eine offizielle Einweihungsfeier mit ca. 100 geladenen Gästen, darunter Regierungspräsident Schmalzl.
Am Samstag konnte Bürgermeister Vesenmaier anlässlich der Autorenlesung interessierte Zuhörer begrüßen. Diese wurden zuvor unter den Inhabern der Leserausweise ausgelost.

Eine ausführliche Berichterstattung zu den jeweiligen Veranstaltungstagen finden Sie auf den Unterseiten.


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Bilder vom Einweihungswochenende
   

Weitere Nachrichten

  • Regionale und überregionale Nachrichten können Sie auch online in der NWZ (Göppinger Kreisnachrichten) und in der Stuttgarter Zeitung lesen.

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Copyright © 2001 Gemeinde Wäschenbeuren • Letzte Aktualisierung: 01.02.2012