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News

Autor: Marita Funk
Artikel vom 14.02.2018

Rathaussturm

Närrischer Scherz zum Thema Postagentur

Am vergangenen Donnerstag hatte der Brauchtumsverein wieder zur traditionellen Entmachtung des Bürgermeisters eingeladen. Zahlreiche Kinder der Kindergärten und der Grundschule, Eltern, Bewohner des Kardinal Kasper Hauses und interessierte Bürgerinnen und Bürger, ließen sich den Rathaussturm nicht entgehen. Eingestimmt durch die Narrenrufe unter Anleitung von Marco Schmid, Vorsitzender des Brauchtumsvereins, wurde Bürgermeister Vesenmaier aus dem Büro geholt. Vor dem Rathaus wurde ihm dann der Rathausschlüssel abgenommen sowie die Krawatte unter großem Applaus abgeschnitten.

Thema des diesjährigen Rathaussturm war die Postsituation im Ort. In humorvoller Art und Weise erläuterte Marco Schmid, dass Wäschenbeuren durch die Schließung der örtlichen „Postagentur Müller“ nun eine Alternative finden müsste. Dies könnte, so die Narren, Bürgermeister Vesenmaier sein. Um aber für diese Tätigkeit gewappnet zu sein, müsse er noch den einen oder anderen Handgriff lernen. Hierzu begrüßten die Narren Gisela Müller, ehemalige Postagenturbetreiberin im Ort und überreichten ihr zum Renteneintritt ein passendes T-Shirt. Bürgermeister Vesenmaier wurde im Anschluss daran mit einer Mütze und einem passenden Postler-Schaal ausgestattet.

Bei der ersten Aufgabe traten der Schultes und die Müllerin am Postschalter gegeneinander an. Ziel war es die Fragen, die von 10 Kindern über das Spiel „stille Post“ übermittelt wurden richtig zu verstehen und zu beantworten. Da neben der kommunikativen Fähigkeit, auch das Bekleben von Briefen zur Aufgabe eines Postbediensteten gehört, galt es anschließend die von den Kindern überreichten Umschläge zu frankieren und einzuwerfen. Bei der letzten Aufgabe mussten die „Postler“ Geschicklichkeit beweisen. So galt es Pakete zu stapeln und anschließend anzuheben. .

Nach diesem schweißtreibenden, zugleich aber auch respektablen Ergebnis, wurden den Wettbewerbersteilnehmern auferlegt, beim Fasnetsumzug, diesen an der Spitze mit einem Handpostwagen anzuführen.

Zum Schluss lud die Gemeinde die begeisterte Menge zu einem Umtrunk ins Rathaus ein, um sich mit Butterbrezeln, Saft und Sekt zu stärken.