Mein Name ist Petra Prüller, seit dem 1.2.07 können Sie mich
Montag bis Feitag von 8:30 bis 12:00 Uhr im
Kardinal Kasper Haus antreffen.
Dort bin ich zuständig für Aktivierungsangebote am Vormittag,
wie zum Beispiel Sing- Spiel- oder Gesprächsrunden. Gestaltung von
Festen mit der Hausgemeinschaft wie Geburtstage und zum Beispiel
Sommerfest gehörten auch zu meinen Aufgaben.
Für die Ehrenamtlichen Helfer und Zusammenarbeit mit den
örtlichen Vereinen bin ich Ansprechpartner.
Ich freue mich besonders, das gleich in meiner ersten
Arbeitswoche der Kindergarten Regenbogen, die Wäschweiber und eine
neue Ehrenamtliche Helferin an unsere Tür klopften, die
Wäschenbeurener scheinen mir ein ebenso engagiertes „Völkchen“ zu
sein wie meine „Bargauer“!
Bargau ist seit 2001 mein neues Zuhause und ich fühle mich
dort sehr wohl. Meine ersten 35 Lebensjahre habe ich
in Düsseldorf verbracht und wenn`s dort im Rheinland
auch, besonders jetzt im Karneval, sehr lustig war, so möchte ich,
sowie mein Mann und meine beiden Söhne inzwischen nicht mehr weg
aus unserem Schwabenländle!!!
Umso mehr freue ich mich, nun im Kardinal Kasper eine berufliche
Heimat gefunden zu haben.
Ich bin von Beruf Erzieherin und habe 15 Jahre lang in
verschiedenen kirchlichen Kindertagesstätten gearbeitet. 2001 zogen
wir nach Schwäbisch Gmünd um, wo mein Mann eine neue Arbeitsstelle
antrat. Zunächst war ich 5 Wochenstunden in einem
Heubacher Kindergarten als Integrationshilfe tätig. Da mir das
nicht ausreichte, begann ich Ende 2004 am Institut für
Soziale Berufe/ Loreto in Schwäbisch Gmünd die berufsbegleitende
Ausbildung zur Fachwirtin für Organisation und Führung.
Mit fast 40 Jahren noch mal die Schulbank drücken, das war
zunächst eine Umstellung, aus Zeitgründen musste ich das Training
der Bargauer Minihandballer, das ich 2 Jahre lang mit viel Spaß
übernommen hatte in andere Hände abgeben. Aber man gewöhnt sich
wieder an das Lernen – die grauen Zellen sind wieder aktiv, so habe
ich im Oktober 2006 meine Prüfung bestanden.
Nach 20 Jahren Kindergartenarbeit ist die Arbeit im
Kardinal Kasper Haus eine neue und sehr reizvolle Aufgabe für
mich.
Viel habe ich mir schon vorgenommen, unter anderem:
- soll der Kontakt zum Kindergarten soll nun regelmäßig gepflegt
werden, denn Generationenzusammenführung ist mir sehr wichtig.
- wenn es wärmer wird möchte ich mit unseren Senioren den Garten
erobern, mit großem Interesse haben wir/ die Hausgemeinschaft und
ich, den Bericht des Obst und Gartenbau Vereines über den
Topasapfel gelesen – zwei Tage später haben wir dann auch
eine „Topasverköstigung“ gemacht und fanden den neuen Apfel ebenso
köstlich!
- auch Einzelkontakte zu unseren Hausbewohnern und deren
Angehörigen möchte ich regelmäßig pflegen, dies um meine Angebote
nach deren Interessen und bisherigen Lebensgewohnheiten zu
richten.
Dies wird den eigentlichen Kern meiner Arbeit ausmachen: Ich
möchte mit gestalten an einem Zuhause im Kardinal Kasper
Haus, in dem jeder Bewohner seine individuellen Platz in einer
Gemeinschaft hat.