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Archiv

Autor: Marita Funk
Artikel vom 30.10.2017

Verkehrsschau vor Ort

Ursprünglich angedachte Lösung

Bedeutende Teilerfolge für unsere Gemeinde

Am vergangenen Donnerstag fand wieder eine große Verkehrsschau in unserem Ort statt. In diesem Rahmen befassten sich die Vertreter des Landratsamts, des Straßenbauamts, Experten zum Thema Rad und die Polizei mit diversen Anträgen der Gemeinde.

 

Angesprochen wurden die Anregungen eines Bürgers auf Optimierung der Radwegeführung im innerörtlichen Bereich. Der expliziten Ausweisung des bisherigen Gehwegs vom Staufers entlang des Krettenbachs in Richtung Ortsmitte als Geh- und Radweg stand die derzeitige Breite entgegen. Um eine solche Beschilderung vorzunehmen, sei eine Mindestbreite von 2,50 m im überwiegenden Bereich notwendig, so der Leiter des Straßenverkehrsamt. Nach längerer Erörterung bestand Einvernehmen darin, dass der Weg weder als Geh-, noch als Radweg ausgeschildert und daher auch die Nutzung nicht vorgegeben wird. Parallel überprüft die Gemeinde eine Verbreiterung.

 

Ein weiterer Punkt war die Einbringung einer Kontaktschleife in die Maiergasse, um eine bessere Einfahrt in die B 297 zu ermöglichen. Derzeit wird es in der Hauptverkehrszeit immer schwieriger von der Maiergasse in die B 297 einzubiegen. Die Kontaktschleife wird nun in Abstimmung des Straßenbauamts im nächsten Jahr eingebaut, da der zeitliche Vorlauf für die Arbeiten im Pflasterbereich der Maiergasse, die in der nächsten Woche ausgeführt werden, nicht mehr ausreichend ist. Des Weiteren werden die Kontaktschleifen sowieso auf den fertigen Asphalt aufgebracht, sodass dadurch kein zusätzlicher Aufwand entsteht.  

Kontrovers wurde der Vorschlag des Radexperten auf Anbringung eines Piktogramms im Bereich der B 297 von der Kronenkurve bis zum Sonne-Areal diskutiert. Das Radzeichen auf dem Asphalt entfaltet zwar, nicht wie der Radschutzstreifen, eine rechtliche Wirkung. Die erhoffte „Sensibilisierung“ wird derzeit in anderen Bundesländern getestet. Daher wurde vorläufig von der Anbringung Abstand genommen.

 

Ein weiteres Mal wurde die Parksituation entlang der B 297 im Bereich der Kreuzung Friedrich-von-Büren-Straße bis zur Kronenkurve diskutiert. Zur Entschärfung des Gefahrenpotentials hatte die Gemeindeverwaltung bei der vergangenen Verkehrsschau die Möglichkeit einer teilweisen Gehwegnutzung durch parkende Fahrzeuge eingebracht. Unter der Bedingung, dass der Bordstein abgeschrägt oder abgesenkt wird, hatte die Verkehrsschau diesem Antrag entsprochen. In der Septembersitzung des Gremiums wurde dieser Vorschlag unter anderem aufgrund optischer Gründe abgelehnt und ein Halteverbot bereits ab der Friedrich-von-Büren-Straße bis zur Kronenkurve gefordert, um so Gefahrensituationen durch parkende Fahrzeuge zu verhindern. Diesem Antrag gab die Verkehrsschau nicht statt, sondern sicherte nur den Status quo zu, wenn die Gemeinde den ursprünglichen Antrag auf teilweise Inanspruchnahme des Gehwegs zurücknimmt.