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News/Aktuelles

Autor: Marita Funk
Artikel vom 19.06.2018

Klimawandel auch bei uns spürbar

Hochwasser

Bisher blieb Wäschenbeuren von extremen Starkregenfällen verschont. Die Unwetter haben sich meist andernorts entladen mit vielfach verheerenden Schäden. Nun haben sich die Kräfte der Natur auch bei uns gezeigt und Spuren der Verwüstung hinterlassen. 18 Mal wurde die Freiwillige Feuerwehr zum Auspumpen von Kellern gerufen und auch das Feuerwehrgerätehaus und das Rathaus blieben nicht verschont.

So ärgerlich sich die Situation für die Betroffen darstellt, so glimpflich ist Wäschenbeuren bei der Gesamtbetrachtung doch noch davon gekommen. So fällt die Schadensbilanz in anderen Kommunen teils viel höher aus. Viel Geld hat Wäschenbeuren in den zurückliegenden drei Jahrzehnten in den Ausbau des Kanalnetzes investiert. Dies zahlt sich jetzt aus.

Doch auch das bestausgebauteste Kanalnetz kann Extremregengüsse nur begrenzt aufnehmen. Um sich vor eindringendem Wasser aus der öffentlichen Kanalisation zu schützen, helfen nur Rückstausicherungen. Diese sind seit vielen Jahren Pflicht bei Neubaumaßnahmen. Fehlen diese, so lehnen die Versicherungen die entstandenen Schäden meist ab.

Die Gemeindeverwaltung wird nun die aufgetretenen Schäden mit einem Ingenieurbüro analysieren und versuchen, Rückschlüsse abzuleiten. Doch der Schwerpunkt der Entladung kann künftig ein anderer sein. An erster Stelle gilt unser Dank den betroffenen Hauseigentümern. Alle haben trotz des damit verbundenen Ärgers die Notlage mit Fassung getragen. Zu verdanken ist diese aber auch unserer Freiwilligen Feuerwehr, welche mit Unterstützung des Löschzuges aus Maitis am Hauptschadenstag mit großer Umsicht weit in die Nacht hinein im Einsatz war. Auch die Mitarbeiter des Bauhofes waren bei der Schadensbegebung mit großem Engagement dabei. Bleibt zu hoffen, dass wir von ähnlichen Regengüssen in den kommenden Jahren verschont bleiben.