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News/Aktuelles

Autor: Marita Funk
Artikel vom 15.07.2015

Bis zum Totalausfall hat nicht viel gefehlt

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

Über Stromausfälle wird in der Presse immer wieder berichtet. Meist können diese innerhalb von 1 Stunde behoben werden. Weniger bekannt ist, dass das Wasserversorgungsnetz bei extremen Rohrbrüchen durchaus zusammenbrechen kann. Mit einer ähnlichen Situation musste ich mich zusammen mit Herrn Wassermeister Hiller am vergangenen Samstag gegen 22.45 Uhr befassen. Alarmiert durch aufmerksame Bürger wurden wir zur Leckstelle im Neubaugebiet Heubeund III gerufen. Zum Glück strömte das Wasser aus dem Hydrantenschacht und ergoss sich über die gesamte Straßenbreite. Der Verdacht eines defekten Hausanschlusses lag daher nahe. Schon tagsüber gab es aus dem Hochbehälter immer wieder Störmeldungen über ein Absinken des dortigen Wasserpegels. Daraufhin wurde der Wasserzulauf aus dem Netz der LW manuell weiter hochgefahren. Doch auch dieser Zufluss ist vertraglich begrenzt. Erschwerend kam hinzu, dass sich derzeit die technische Erneuerung beim Wasserturm in der Umbauphase befindet. Es ist der Ausnahmefall, dass sich das Wasser bei einem Rohrbruch an der Oberfläche bemerkbar macht. Meist findet dieses seinen Weg über Drainagen oder aber über die Entwässerungsleitung beim Hydranten. Lediglich aufgrund des dortigen Rauschens kann man auf einen Rohrbruch Rückschlüsse ziehen. Während der Hochbehälter lediglich 100 m³ Wasser fasst, sind dies beim Erdbehälter 1.000 m³. Das Problem ist, dass aber ca. 2/3 der Bürgerschaft über den Hochbehälter mit Wasser versorgt wird. Wie bereits berichtet, soll die bessere Versorgung nun technisch gelöst werden.

Noch in der gleichen Nacht konnte der Schaden behoben werden. Herrn Wassermeister Hiller gebührt für seinen Einsatz Dank und Anerkennung. Große Unterstützung wurde auch von den Anwohnern zuteil, die mit Sachverstand die nächtliche Aktion unterstützt haben.

 

Ihr

Karl Vesenmaier
Bürgermeister