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News/Aktuelles

Autor: Marita Funk
Artikel vom 04.08.2016

Abwasserzweckverband Marbach- und Krettenbachtal offen für die Aufnahme der Gemeinde Adelberg

Von links nach rechts: BM Vesenmaier, Minister Untersteller, BMin Marquardt, 1. Landesbeamte Heinz.
Offiziell war Minister Untersteller noch nie zu Besuch in Wäschenbeuren. Doch im Gespräch mit Bürgermeister Karl Vesenmaier schwärmte das Mitglied der Landesregierung über die Bürenhalle. Hier habe er als Tischtennisspieler schon zwei Mal an Tournieren teilgenommen. Überhaupt: Wäschenbeuren spiele im Land ganz oben mit.

Seit vielen Jahren befasst sich die Gemeinde Adelberg mit der Neuausrichtung bei der Klärung ihres Abwassers. Der Grund ist der, dass die eigene Kläranlage den gesetzlichen Vorgaben nicht mehr entspricht. Als Option frühzeitig im Gespräch war der Anschluss an die Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Marbach- und Krettenbachtal. Doch dessen Leistungskapazität galt es erstmal zu prüfen. Dabei stellte sich heraus, dass ein Anschluss erst mit verschiedenen Umbaumaßnahmen möglich ist. Für die Verbandsgemeinden Birenbach, Börtlingen und Wäschenbeuren war klar, dass diese nicht zu deren Lasten gehen können. Dennoch wurden Synergieeffekte erkannt und eine Aufnahme in den Verband in Aussicht gestellt.

Nach einem sehr aufwändigen Antragsverfahren seitens der Gemeinde Adelberg kam nun am vergangenen Dienstag die befreiende Nachricht aus Stuttgart. Umweltminister Untersteller war es wichtig, den Förderbescheid über 1.850.000 € in einer Feierstunde persönlich der Adelberger Bürgermeisterin Carmen Marquardt zu überreichen. Ca. 2,3 Millionen € muss Adelberg für die umfangreichen Baumaßnahmen aufwenden, einschließlich des Einkaufs beim Zweckverband. Bei der feierlichen Übergabe beglückwünschte Bürgermeister Karl Vesenmaier in seiner Funktion als Vorsitzender des Abwasserzweckverbandes die Gemeinde Adelberg ganz allgemein und seine Kollegin Carmen Marquardt im Besonderen für die großzügige Förderung des Ministeriums. Noch sei von Verbandsseite nur das Verlobungsversprechen zu Gunsten der Abwassertochter aus Adelberg ausgesprochen worden. Bei den vorgelegten Zahlen rechne er aber mit einer baldigen endgültigen Zustimmung seitens der derzeitigen Verbandsgemeinden. Nach dem Stand der Verhandlungen kostet der Einstieg die Gemeinde Adelberg 392.000 €, welche auf die bisherigen Partner gemäß ihrer Anteile ausgeschüttet werden. Dies soll noch in der 2. Jahreshälfte 2016 erfolgen.