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News/Aktuelles

Autor: Marita Funk
Artikel vom 31.08.2016

Schülerferienprogramm 2016

Schülerferienprogramm 2016

 

Lang ersehnt liegen die sechs Wochen Sommerferien vor jedem Schüler und endlich bleibt genügend Zeit um auszuschlafen, Zeit mit Freunden zu verbringen, ins Freibad zu gehen oder einfach nur mal so in den Tag zu leben. Weil es aber auch ganz schön ist, etwas Abwechslung zu genießen, bieten viele Vereine und Privatpersonen im Schülerferienprogramm die Möglichkeit, Neues zu lernen, zu spielen, kreativ zu sein oder sich sportlich zu betätigen. Für die Teilnehmenden und alle anderen Interessierten hier eine Zusammenfassung der ersten drei Wochen des Schülerferienprogrammes.

Frau Christine Hinderberger bot auch in diesem Jahr mehrere Backkurse an. Neben bunten Donuts und Berlinern an einem Vormittag, wurden an einem anderen Brot und Pizza gebacken. Und wer da noch mehr Lust auf Backen hatte, konnte in einem weiteren Kurs Waffeln und bunte Muffins herstellen. Unterstützt wurde Frau Hinderberger von verschiedenen Helferinnen, die mit dafür sorgten, dass alle Kinder mit Spaß in der Küche hantieren konnten und am Ende ihre Ergebnisse verspeisen und auch mit nach Hause nehmen konnten.

Am zweiten Ferientag bot Herr Darko Domajnko zwei Tai Chi Kurse an. Abgestimmt auf die kindlichen Möglichkeiten wurden spielerisch mit den tierischen Charakteren des Tigers und Bären Gleichgewicht, Atmung und Koordination gefördert. Im zweiten Kurs konnten die Teilnehmenden auf den Spuren des kleinen Mönches das Geheimnis von Ruhe und Kraft entdecken.

Jedes Jahr ein Renner ist das Töpfern von Frau Heidrun Docters aus Börtlingen. Viele verschiedene Tierarten wurden schon getöpfert und in diesem Jahr waren besonders viele Igel dabei. Nach dem Trocknen werden alle Figuren gebrannt und können nach den Ferien auf dem Rathaus abgeholt werden.

Das Team der Bibliothek am Rathaus unter der Leitung von Frau Roswitha Früh-Kunz lud zu einem kreativen Nachmittag ein. Mit verschiedenen Farben konnten die Eindrücke, die zuvor bei einer Phantasiegeschichte über den Ozean gewonnen wurden, aufs Papier gebracht werden. Die einzelnen Bilder werden zu Gesamtkunstwerken zusammengefasst und in der Bibliothek aufgehängt.

Musikalisch ging es beim Basteln und Spielen der Fundrumbox zu. Die Teilnehmenden konnten unter der Anleitung von Herrn Marc Pöthig von der Musikschule Lorch eine Cajon aus Wellpappe zusammenbauen und danach gemeinsam versuchen, auf dem Instrument erste Schritte zu unternehmen.

Ebenfalls sehr beliebt ist die Musikfantasie, die von Claudia Heer, Eva Schuster rund Tina Spielvogel vom Musikverein angeboten wird. Bei dieser Veranstaltung wird nicht nur musiziert sondern zuerst gebastelt um dann auf den individuellen Instrumenten Töne zu produzieren. Gemeinsames Singen rundete den Vormittag ab.

Sehr viele Kinder wollten gerne ein Haus für Wildbienen bauen. Herr Diegel vom Schwäbischen Albverein hatte zum Glück Unterstützung durch Iris Lippmann, Sybille Griebling und Eva-Marie Czescha, die den Teilnehmenden beim Zusammenbau der vorbereiteten Holzteile halfen. Verschiedene Röhren und Bohrlöcher sollen den Insekten als Wohnstätte dienen, wenn die neuen Wildbienenhäuser an der richtigen Stelle im Garten aufgehängt werden.

Unter der Anleitung einer richtigen Konditormeisterin backen, macht nicht nur Spaß sondern bietet auch eine Menge hilfreicher Tipps und Kniffe. Yvonne Reinhold stellte ihr Wissen zur Verfügung, um bei dem vom Musikverein Wäschenbeuren organisierten Kurs zusammen mit den Teilnehmenden neben einer leckeren Biskuitroulade verschiedene Muffins und American Cookies zu backen.

Petra Heer und Christa Janko vom Musikverein Wäschenbeuren luden zu einem Bastelspaß ins Musikerheim ein. Sie hatten eine Vielzahl verschiedener Bastelangebote vorbereitet und der Fantasie der Kinder waren keine Grenzen gesetzt.

Traktor fahren - ein Traum für Klein und Groß, auch wenn's nur Modelle sind. Per Fernsteuerung einmal selbst Landwirt sein, Mais, Korkschrot und Nüsse be- und entladen. Am 8.8. machten sich 15 Kinder nebst Begleitpersonen aus Wäschenbeuren auf den Weg zum Traktorwilli nach Eislingen. Mit Freude und Begeisterung bedienten die Kinder die Fernsteuerungen und bewegten Siku-Modelltraktoren im Maßstab 1:32 mit neuester 2,4 GHz-Technik von den Silos, durch Burgholzhausen mit Zugbetrieb, durch den Kreisverkehr, entlang der Wald- und Wiesenlandschaft über die ampelbetriebende Kreuzung mit Rotlichtblitzern bis zur vollautomatischen- Sortieranlage, in welcher der Korkschrot, der Mais und die Nüsse wieder getrennt werden. Im feinen Korkschrot kann realitätsgetreu Ackerarbeit, wie Pflügen, Eggen und Säen, ausgeführt werden. An den Silos werden die Anhänger mit den natürlichen Schüttgütern mittels Förderbändern und Gebläse beladen. Kinderleicht und seniorenkompatibel lassen sich die robusten Siku-Modelle steuern, nicht Geschwindigkeit ist das Maß aller Dinge, sondern Geschicklichkeit und eine gute Feinmotorik, vor allem bei Rückwärtsfahren mit Hänger, sind gefragt. Dank Proportionaltechnik und feinfühligen Fernsteuerungen sind Fahren und Lenken für jeden beherrschbar. Keine komplizierte Technik mit Kanalauswahl und kein gegenseitiges Stören. Einschalten und los geht’s.

Den Kindern aus Wäschenbeuren hat’s sichtlich Spaß gemacht, ob Mädel oder Bube, und alle wollen wiederkommen, die Modelltraktorenfangemeinde in Wäschenbeuren hat Zuwachs bekommen und manch einer konnte sich von seiner Fernsteuerung kaum trennen, so dass Überstunden angesagt waren.

Traktorwilli in Eislingen ist samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 20 Uhr oder nach Absprache geöffnet. www.traktorwilli.de

Trotz regnerischem Wetter machten sich einige Kinder auf, die Kläranlage in Börtlingen-Zell zu besuchen. Mit dem Bus nach Birenbach und von dort zu Fuß war das Ziel schnell erreicht, wo wir schon von Herrn Michael Bayer erwartet wurden. In der Kommandozentrale erklärte er zunächst, dass alle Arbeitsschritte per Computer überwacht werden. Dann folgten wir dem Weg des Wassers vom Eintreffen in der Kläranlage bis zum Verlassen. Am Anfang noch ziemlich dreckig und trübe wird nach vielen mechanischen und auch chemischen Schritten am Ende klares, sauberes Wasser, in dem sich auch Fische wohlfühlen können, in den Marbach entlassen. Veranstaltet wurde dieser Ausflug von der Gemeindeverwaltung unter Mithilfe von Frau Petra Heer.