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News/Aktuelles

Autor: Marita Funk
Artikel vom 15.03.2018

Neue Integrationsmanagerin nimmt ihren Dienst auf

In Wäschenbeuren wohnen derzeit 52 Flüchtlinge, davon 9 mit dem Status „Erstaufnahme“ und 43 mit dem Status „Anschlussunterbring“ (vorläufig anerkannte Flüchtlinge).

Insbesondere für die anerkannten Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung liegt die Verantwortung der Erstbegleitung und Integration bei den Kommunen. Für die Menschen ist es am Anfang nicht leicht, mit der heimischen Bürokratie und den örtlichen Gegebenheiten klar zu kommen. Aus diesem Grund wurde von der Landesregierung die Beratung über sogenannte „Integrationsmanager“ initiiert und ein entsprechendes Förderprogramm aufgelegt.

Weil alle Kommunen zur Aufnahme von Flüchtlingen verpflichtet sind, die Zuweisung allerdings im Zusammenhang mit der Größe der jeweiligen Kommune steht, kann nicht jeder Ort eine solche Fachkraft einstellen, für die es Zuschüsse des Landes, entsprechend der Aufnahmequote gibt.

Wäschenbeuren hat sich frühzeitig für eine „Landkreislösung“ ausgesprochen, das heißt, dass die für die Gemeinde verantwortlichen Integrationsmanager beim Landkreis angestellt sind. Die Mittel des Landes werden bei diesem Modell an den Landkreis abgetreten.

Nach einem zeitlichen Vorlauf nahm nun in den vergangenen Tagen die neue Fachkraft, Frau Gerloch ihren Dienst in Wäschenbeuren auf. Die studierte Soziologin ist derzeit für mehrere Kommunen im Landkreis zuständig.

Unabhängig davon ist weiterhin die Unterstützung durch den Arbeitskreis Flüchtlinge notwendig. Wie bereits in der vorletzten Ausgabe des Gemeindemitteilungsblattes berichtet, leistet dieser auf örtlicher Ebene äußerst wertvolle Dienste. Wenn Ihnen diese Unterstützung auch wichtig ist, dann nehmen Sie doch mit den Sprechern der Gruppe Verbindung auf (Frau Schwäble, 5426 und Herr Zantow, 5570).

Dies ist im Sinne unserer gut funktionierenden und sehr positiv vernetzten Ortsgemeinschaft.