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News

Autor: Marita Funk
Artikel vom 11.07.2018

Informationsabend zur K1405 – Umgestaltung der Wäscherhofstraße

Reger Meinungsaustausch mit Anwohnern

Bereits mehrfach hat die Gemeinde über das Mitteilungsblatt informiert, dass es in absehbarer Zeit zu einer Sanierung der Wäscherhofstraße (K1405), kommen soll. Leider sind die ursprünglich geplanten Projektarbeiten nicht so zügig vorangekommen. Dies liegt auch daran, dass neben der Gemeinde etliche übergeordnete Stellen zu beteiligen sind.

Zu einem Durchbruch kam es letztendlich im September 2016. Vorausgegangen waren einige Gespräche, welche Bürgermeister Karl Vesenmaier mit dem Landratsamt Göppingen und der Straßenbauverwaltung geführt hat.

Schließlich befinden sich Bruckstraße und Wäscherhofstraße in der Straßenbaulast des Landkreises.

Die Behördenvertreter konnten vom Vorziehen der Maßnahme, die erst nach 2020 geplant war, überzeugt werden. Hintergrund war auch die Ankündigung der Gemeinde die Wasserversorgungsleitungen zu erneuern, sowie einen Teilbereich des Kanalnetzes zu sanieren. Neben den Belagserneuerungen sowie der Sanierung des Kanalnetzes strebt die Gemeinde zudem Engstellen an, die zum einen eine gestalterische, aber auch eine geschwindigkeitsreduzierende Wirkung entfalten sollen.

Am 27.06.2018 fand nun eine Informationsveranstaltung zum Planungsentwurf statt, zu der die Gemeinde eingeladen hat. Anwesend war neben dem Planer vom Ingenieurbüro Straub auch der Leiter der Straßenverkehrsbehörde des Landratsamts Göppingen, Manfred Gottwald.

Trotz des vorausgegangenen Fußballspiels der deutschen Mannschaft, nahmen über 25 interessierte Anwohnerinnen und Anwohner sowie Bürgerinnen und Bürger an dem Gespräch im großen Sitzungssaal des Rathauses teil. Schultes Karl Vesenmaier sagte einleitend, dass ihm der Dialog mit den Anwohnern sehr wichtig sei.

Während der Informationsveranstaltung kam es mit den Anwohnern zu einem sehr konstruktiven Gesprächsaustausch. Schwerpunkt bildeten vor allem die Geschwindigkeitsmessungen in der K 1405 sowie die von der Anwohnerschaft geforderte Reduzierung auf 30 km/h. Einstimmig bestand die Auffassung, dass der Verkehr sich nicht an die derzeitige Begrenzung auf 50 km/h halte und auch der Lärm, insbesondere durch die Motorradfahrer, störend sei. Hierzu nahm Manfred Gottwald, der zusammen mit der großen Verkehrsschau über die Anordnung einer Geschwindigkeitsbegrenzung zu entscheiden hat, sehr ausführlich Stellung. Auf Grundlage der Messungen und Begehungen aus dem Jahr 2014 bzw. 2015 lägen derzeit die Voraussetzungen für die Reduzierung auf 30 km/h nicht vor. Eine erneute Begutachtung könne aber nach der Umgestaltung erfolgen.

Im weiteren Verlauf stellte auch Ingenieur Straub die derzeitigen Planungen und Engstellen vor. Hierbei wurde auch über die mögliche Erneuerung privater Versorgungsleitungen informiert. Ein anregender Austausch fand insbesondere in Bezug auf die geplanten Engstellen statt. Da die Befahrbarkeit der verengten Straßenabschnitte durch größere LKWs seitens der Anwohner bezweifelt wurde, wurde von einem Diskussionsteilnehmer ein Testbetrieb mit provisorischen Begrenzungen vorgeschlagen. Diese Idee traf auf große Zustimmung der Anwesenden, sodass nun Gespräche mit dem Landratsamt Göppingen diesbezüglich geführt werden. Ziel ist es, dass die provisorischen Elemente schnellstmöglich entlang der Wäscherhofstraße angebracht werden, um Erkenntnisse und Erfahrungen zu sammeln.

Herzlich bedanken möchte sich die Gemeindeverwaltung bei der Bürgerschaft für das äußerst rege Interesse. Die gestellten Fragen und Ausführungen waren für alle Anwesenden interessant und haben zur Weiterentwicklung des Themas beigetragen. Ebenfalls ergeht ein Dank an Ingenieur Straub sowie Manfred Gottwald, die zu den einzelnen Themenbereichen informiert haben.

Die Gemeindeverwaltung wird bei neuen Erkenntnissen über das weitere Vorgehen im Mitteilungsblatt berichten.