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News

Autor: Marita Funk
Artikel vom 28.11.2018

Künftiges Neubaugebiet „Heubeund IV“

 

Mit den Erlösen aus dem Verkauf von Bauplätzen hat Wäschenbeuren zu einem erheblichen Anteil die örtliche Infrastruktur mitfinanziert. Diese gute Phase neigt sich nun dem Ende zu. Das jedenfalls ist die Schlussfolgerung aus einem aktuellen Papier, das das Ingenieurbüro Straub der Gemeindeverwaltung zur Verfügung gestellt hat. Beim Neubaugebiet „Heubeund IV“ rechnen die Ingenieure mit einer Erschließungsbelastung i. H. von 185 €/qm Bauplatzfläche. Weil die Bruttoerwerbsfläche nicht gleichzusetzen ist mit den Nettobauplatzflächen (hier ist mit einem Abzug von ca. 22 % zu rechnen), schlägt der Grunderwerb zu Lasten der Gemeinde mit weiteren ca. 95 €/qm zu Buche. Die Verdienstspanne tendiert daher immer mehr in Richtung Null. Bleibt zu hoffen, dass bei den Tiefbaufirmen wieder mehr Wettbewerb in den Markt kommt. Der Preisdruck nach oben ist aber auch den stets steigenden behördlichen Auflagen geschuldet. Möglicherweise ist dies auch ein Weg, die Kommunen von der Ausweisung von neuem Bauland abzubringen.