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News

Autor: Marita Funk
Artikel vom 17.12.2018

Deutlich geringere Entwässerungsgebühren ab dem Jahr 2019

Der inflationäre Kostendruck ringt den Gemeinderäten immer wieder Steuer-und Gebührenerhöhungen ab. Wäschenbeuren trotzt diesem Trend seit vielen Jahren (Ausnahme: Steuererhöhung bei der Hundesteuer ab dem 01.01.2018). Im Vergleich zu den Kommunen im Land liegen wir weit unter deren Sätzen.

In der letzten GR-Sitzung haben sich die Räte mit einem umfassenden Beratungspapier auseinandergesetzt. Darin empfiehlt die Gemeindeverwaltung lediglich einen geringen Aufschlag beim Wasserzins.

Breite Einigkeit bestand darin, auch hier die Verbrauchsgebühr stabil zu halten. Weil jedoch eine zunehmende Belastung von den Fixkosten ausgeht, soll hier zu Lasten der Nutzer ein Aufschlag bei den Zählergebühren erfolgen und zwar um 1,5 € Monat bei den üblichen Wasserzählern. Nach der Berechnung ergibt sich bei den größeren Zählern sogar ein leichter Abschlag.

Mit diesem Schritt sollen zusätzliche Kosten in Höhe von jährlich ca. 20 000 € aufgefangen werden. Insbesondere die Bezugskosten von der Landeswasserversorgung bereiten der Kommune zunehmend Sorgen. Im Zeitraum der zurückliegenden 10 Jahre gingen diese um 42 % nach oben.

Unter dem Strich werden jedoch die Verbraucher deutlich entlastet, weil gleichzeitig die Schmutzwassergebühr um 39 ct/m³ nach unten geht. Bei einem Verbrauch von 100 m³ beträgt die Einsparung immerhin fast 40 €.

Die übrigen kommunalen Abgaben blieben unverändert. Das trifft auch zu für die Kindergartengebühren.