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News/Aktuelles

Autor: Marita Funk
Artikel vom 08.01.2019

MdL Hofelich in Wäschenbeuren

Der SPD-Landtagsabgeordnete Hofelich war vor kurzem in Wäschenbeuren und besuchte, begleitet vom Fraktionsvorsitzenden Peter Schührer, die Stauferschule, das Rathaus und das Kardinal Kasper Haus.

Die Stauferschule ist seit diesem Schuljahr eine reine Grundschule. Die Schulleiterin, Frau Müller, war des Lobes voll, was die Zusammenarbeit mit dem Schulträger, die Professionalität des Lehrerkollegiums und die Aktivitäten der Elternschaft angehe. Die Schule habe die volle Unterstützung des Schulträgers. Das sei nicht überall eine Selbstverständlichkeit. Ein Problem sei aber nach wie vor die Krankheitsvertretung. Die ersten drei Krankheitswochen biete das Staatliche Schulamt keine Hilfe. Erst vor kurzen habe es einen Engpass gegeben, der nur mit Mühe dank der Aktivierung von Ruhestandslehrern einigermaßen behoben werden konnte. Bei der Inklusion, die in Wäschenbeuren schon lange praktiziert werde, fühle man sich im Stich gelassen, da zu wenig Betreuungsstunden durch externe Kräfte zur Verfügung stünden.

Ein Schwerpunkt des Gesprächs mit BM Vesenmaier war die Verkehrssituation in Wäschenbeuren. Von Jahr zu Jahr nehme der Verkehr auf der Ortsdurchfahrt zu, wie Zählungen, die die Gemeinde durchführe, ergäben. Die Sperrung der Schurwaldquerungen für den Schwerlastverkehr habe zu einer Massierung von LKWs auf der B 297 geführt. Diese Regelung müsste unbedingt wieder rückgängig gemacht werden. Man bemühe sich, im Benehmen mit Lorch, Birenbach, Rechberghausen und Göppingen um einen Bypass, eine neue Verbindung zwischen Filstal und Remstal. Dazu schlage die Gemeinde Wäschenbeuren die Beauftragung eines Gutachtens zur Lösung der Verkehrsprobleme in unserem Raum vor. Auf jeden Fall benötige man in dieser Sache einen langen Atem. Kurzfristig wünsche man sich eine Beruhigung des Verkehrs durch die Ausweitung bzw. Neueinrichtung der 30-km-Zone in den beiden Ortsdurchfahrten und die Installation einer modernen Blitzanlage, die beidseitig blitze.

Letzte Station war das Kardinal Kasper Haus. Frau Rembold, für den sozialen Dienst zuständig, führte durch das 34 Heimplätze umfassende ansprechend eingerichtete Haus, das von der Stiftung Lindenhof betrieben wird. Sie berichtete, dass die Einrichtung bei der Prüfung durch den Medizinischen Dienst Bestnoten erhalten habe, auch äußerte sie sich lobend über den Aktivitäten des Fördervereins. Das Engagement gehe weit über die Veranstaltung von Festen hinaus; so konnte sie auf dem Rundgang einige Dinge zeigen, die vom Förderverein angeschafft wurden. Als Wunsch äußerte sie, dass in Notfällen der Krankenwagen noch schneller kommen möge. Mdl Hofelich, DRK-Kreisvorsitzender, konnte mitteilen, dass in Bartenbach ein Krankenwagen - aber kein Notarzt - stationiert werde, so dass die Wartezeit in Wäschenbeuren deutlich verkürzt werden könne.