JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

News/Aktuelles

Autor: Marita Funk
Artikel vom 22.01.2019

Rettungsdienstliche Versorgung der Gemeinde Wäschenbeuren

Im Rahmen der vergangenen Gemeinderatssitzung wurden die fortgeschriebenen Daten bezüglich der Hilfsfrist-Überschreitungen aus den Jahren 2015 bis 2018 sowie die durchschnittlichen Anfahrts- und Eintreffzeiten des Rettungsdienstes für Wäschenbeuren diskutiert.

Dem vorausgegangen war eine Anfrage der Gemeinde, inwieweit sich eine Änderung bzw. Verbesserung der Fristen seit dem gemeinsamen Gespräch mit Landrat Wolff und dem Bereichsausschuss Göppingen im Jahr 2014 ergeben hätten. Damals wurde davon ausgegangen, dass auch der östliche Schurwald von dem zusätzlichen Notarztstandort in Süßen, der im Jahr 2015 in Betrieb gegangen wird, profitieren wird.

Die nun vorgelegten Zahlen belegen, dass sich die Anfahrts- und Eintreffzeiten der Notarzteinsatzfahrzeuge seit dem Jahr 2013 kaum verändert haben. Eine positive Entwicklung dagegen zeige sich bei den Anfahrts- und Eintreffzeiten der Rettungswagen, die sich im Vergleich zu den Zahlen aus dem Jahr 2013 und 2014 verbessert haben. Dem gegenüber habe sich die Anzahl der Hilfsfrist-Überschreitungen analog zu den erhöhten Einsatzzahlen erhöht. So treffe, laut dem Bereichsausschuss, das Rettungsmittel unverändert mit einem hohen Anteil in der 16. oder 17. Minuten in Wäschenbeuren ein.

Im Gremium bestand die Einigkeit, dass der Bau einer zusätzlichen Rettungswache in Bartenbach zwar eine Entlastung für den Schurwald und auch für Wäschenbeuren bedeute, der Standort aber nicht optimal sei. Die Rettungswache hätte eher nach Rechberghausen, welches zu den Hauptverkehrszeiten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen kämpfe, realisiert werden sollen. Des Weiteren sei der Standort nicht nur mit einem Rettungswagen auszustatten, sondern auch mit einem Notarzt. Insgesamt bestand im Gemeinderat Einigkeit, dass man weiterhin das Thema aktiv begleite, um so Verbesserungen für Wäschenbeuren zu bewirken. Die jetzige Versorgungssituation könne so nicht belassen werden.