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News/Aktuelles

Autor: Marita Funk
Artikel vom 06.10.2014

Enthüllt: 26. Stauferstele in Wäschenbeuren

Ehrengast Landtagspräsident Wolf erhält ein Geburtstagsgeschenk
Ehrengast Landtagspräsident Wolf erhält ein Geburtstagsgeschenk
Wäscherschloss
Wäscherschloss
Festgäste
Festgäste
Stauferstele
Stauferstele

Am vergangenen Sonntag hatte die Gemeinde zusammen mit dem Komitee der Stauferfreunde zur Einweihung der, von Dr. Hariolf Kottmann gestifteten, Stauferstele nach Wäschenbeuren eingeladen. Unter den über 200 Besuchern befanden sich auch bedeutende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Bürgermeister Vesenmaier konnte daher bei seiner Ansprache u.a. Herrn Landtagspräsident Guido Wolf, Herrn Landrat Wolff und den Stifter der Stele, unseren früheren Mitbürger Dr. Hariolf Kottmann zusammen mit seiner Ehefrau, begrüßen. Anwesend waren auch der Landeshistoriker Dr. Raff sowie der frühere Archivar des Landkreises Walter Ziegler, Mitglieder des Gemeinderats, Frau Rektorin Müller sowie viele Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Der Schultes würdigte in seiner Rede das bedeutende Wirken der Staufer. Die Stele solle an die Epoche dieses herausragenden Herrschergeschlechts erinnern.  Zwar sei das im Landesbesitz befindliche Wäscherschloss klein und in der Gestaltung schlicht, aber von geschichtlich hohem Rang. Es sei Zeuge einer langen geschichtlichen Phase, die ihren Anfang in unserer Raumschaft genommen habe.

Bevor er Herr Landtagspräsident Guido Wolf das Wort erteilte, ließ es sich der Schultes nicht nehmen, dem Ehrengast zum Geburtstag zu gratulieren. Es sei eine große Ehre, dass er trotz des Festtages den Termin wahrgenommen habe. Nachdem der Musikverein Wäschenbeuren ein Geburtstagslied gespielt hatte, überreichte Bürgermeister Vesenmaier zusammen mit seiner 1. Stellvertreterin Frau Merkt-Heer ein Beuremer Körble.

n seiner Ansprache erklärte der Ehrengast den überraschten Festgästen, dass auch er ein welfischer Staufer sei und wie Friedrich Barbarossa im Großraum Weingarten geboren. Die Wäschenbeurer Stauferstele sei nicht eine von vielen, sondern stehe auf dem „Wurzelgrund“ des Staufergeschlechts. Er verglich dabei Wäschenbeuren mit  Tübingen, welches den geografischen Mittelpunkt bilde. Wäschenbeuren dagegen sei der „Nukleus“, das „Ur-Staufen“ schlechthin.

In seiner Ansprache erinnerte der Stifter an seine Jugendzeit im historischen Wäschenbeuren. Als Vorstandsvorsitzender des Clariantkonzerns sei er in seiner Arbeitszeit überwiegend auf dem ganzen Erdball unterwegs. Dabei werde ihm immer mehr bewusst wie wichtig es sei, Wurzeln zu haben. Diese tiefen Wurzeln habe er in seiner Heimatgemeinde Wäschenbeuren gründen können. Die Stiftung der Stele sei ihm ein wichtiges Anliegen. Der Wohlstand habe Deutschland aber auch Europa zu verdanken. Auch dafür stehe die Stele.

Im Anschluss an den Festakt in der Bürenhalle wurden die anwesenden Gäste am Wäscherschloss durch „echte Staufer“ an der Stauferstele, vor dem Burgeingang und auf dem Wehrgang begrüßt. Vor der Enthüllung der, von Bildhauer Markus Wolff geschaffenen, Stauferstele versetzte ein Minnesänger die Zuschauer in die Zeit der Staufer zurück. Passend dazu erläuterte Walter Ziegler, ehemaliger Kreisarchivar, die Inschrift und damit zusammenhängend die Geschichte des Staufergeschlechts und des Wäschenbeuremer Wappen. Mit launigen Worten bedankten sich im Anschluss Herr Dr. Raff beim Stifter und Prof. Dr. Franz Effenberger, ehemaliger Rektor der Universität Stuttgart, bei den Stauferfreunden für die tatkräftige Unterstützung.

Bei herrlichstem Sonnenschein lud die Gemeinde die anwesenden Gäste zu einem Stehempfang in den Hof und den Rittersaal des Wäscherschlosses ein.

An dieser Stelle gilt unser Dank vor allem beim Musikverein Wäschenbeuren für die musikalische Umrahmung, der Freiwilligen Feuerwehr Wäschenbeuren für den Ordnungsdienst und Frau Allmendinger vom Wäscherschloss für die Mitgestaltung beim Wäscherschloss!

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