JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

News/Aktuelles

Autor: Marita Funk
Artikel vom 10.04.2019

Damit der Ortskern attraktiv bleibt- Sanierung als Daueraufgabe

Die Aufwertung der Wäschenbeurener Ortsmitte ist unverkennbar. Viele Bausteine waren erforderlich, um das bisherige städtebauliche Bild zu prägen.

Zu den nennenswerten Veränderungen gehören die Anwesen Lorcher Straße 2, 2/1, 2/2, die Entwicklung des Rathausquartiers sowie ganz aktuell die Neubebauung des „Sonne-Areals“ unter Einbeziehung der Anwesen Göppinger Straße 3 und 5. Auch die Umgestaltung der Straßen und Plätze in diesem Bereich haben das Gesamtquartier lebenswerter gemacht. Doch die Sanierung des Ortes von innen heraus wird auch künftig eine wichtige Aufgabe bleiben. Dazu ist auch die Bereitschaft der Privateigentümer erforderlich. Weil Bauen im Bestand recht teuer sein kann, unterstütz die Kommune im Rahmen des Landessanierungsprogramms mit staatlicher Unterstützung auch solche Sanierungsmaßnahmen mit dem Höchstfördersatz von bis zu 40 %. Darüber hinaus sind im Geltungsbereich des Landessanierungsprogramms auch höhere Abschreibungen möglich. Dies verringert die Steuerlast zu Gunsten der Häuslesbesitzer zum Teil erheblich.

 

Ganz aktuell hat die Gemeinde die Chance eines Gebäudeerwerbs genutzt. Dabei geht es um das Anwesen, Hockengasse 3. Dieses befindet sich vielen Jahren im Eigentum der Kath. Kirchengemeinde und des Krankenpflegevereins. Weil die Sozialstation mittlerweile bereits ins „Sonne-Areal“ verlagert wurde, ist die Liegenschaft der Gemeinde zum Kauf angeboten worden. Das Gebäude ist zwar stark sanierungsbedürftig, dennoch gehört es zum engeren Kreis des Ortskerns. Der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung wollen nun die Chance der Sanierung und damit der Aufwertung in diesem wichtigen Bereich nutzen.

Seit geraumer Zeit führt die Gemeindeverwaltung mit der Post Gespräche über die Unterbringung der Poststelle in diesem Bereich. Leider bisher ergebnislos.

Die Post strebt nach wie vor die Partnerschaft mit einem Geschäftsinhaber an, der quasi nebenher die Postagentur betreiben soll. Doch diese Hoffnung, so die Meinung von Bürgermeister Karl Vesenmaier, wird ein Wunschdenken bleiben. Dies deshalb, weil sich immer mehr Geschäfte aus den Ortsmitten zurückziehen. Zum Glück sieht es bei uns besser aus.

Daher hat er in der Zwischenzeit beim Politikbeauftragten der Post ein Veto gegen die mündlich vorgetragene Absage aus der Bonner Zentrale eingelegt.

Pläne für die entsprechende EG Nutzung liegen bereits vor. Jetzt bleibt vorerst abzuwarten, ob die Argumente der Gemeinde die Postoberen überzeugen.

Unabhängig davon arbeitet Architekt Ettmayer an den Umbauplänen des Hauses. Unter anderem sollen in dem Gebäude zwei weitere Wohnungen entstehen. Die Verwaltung rechnet mit Kosten in Höhe bis zu 180 000 €.