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News/Aktuelles

Autor: Marita Funk
Artikel vom 04.09.2019

Halten und Parken

Halten und Parken sind Vorgänge im Straßenverkehr, mit denen jeder Kraftfahrer tagtäglich konfrontiert wird. Doch wer weiß noch so genau, wo er überall halten und parken darf und wo überhaupt nicht?

Um dies beurteilen zu können, muss erst einmal zwischen Halten und Parken unterschieden werden. Beides sind Vorgänge des ruhenden Verkehrs. Wer sein Fahrzeug bis maximal drei Minuten abstellt und in Fahrzeugnähe bleibt, der hält. Dieser Unterschied ist relevant, da teilweise ein eingeschränktes Halteverbot gilt, das umgangssprachlich auch Parkverbot bezeichnet wird. Nicht einmal kurz halten, also bis maximal drei Minuten, darf man in Bereichen des absoluten Halteverbots.

Generell ist, wo dies nicht verboten oder explizit erlaubt ist, dass Parken erlaubt. Entweder sind Parkflächen durch Markierungen oder Schilder ausgewiesen oder der rechte Fahrbahnrand darf als Parkfläche genutzt werden, wenn dadurch keine anderen Verkehrsteilnehmer an der Weiterfahrt gehindert werden. Der linke Rand kann in Einbahnstraßen zusätzlich genutzt werden. Folgende Einschränkungen sind jedoch zusätzlich zu beachten: Das Parken auf nicht zugelassenen Geh- oder Radwegen, auf Schachtdeckeln, vor abgesenkten Bordsteine, in Kreuzungsbereichen bzw. fünf Meter vor und hinter Einmündungen und vor oder gegenüber Einfahrten - wenn dadurch die Zufahrt behindert wird – ist nicht gestattet. Auch auf beengten Fahrbahnen, wenn dadurch eine geringere Restbreite wie 3 Meter übrig bleibt. Des Weiteren ist auf Fahrradschutzstreifen, im Bereich von 15 Metern vor und hinter Haltestellenschildern und im Bereich von verkehrsberuhigten Bereichen außerhalb gekennzeichneter Flächen das Parken nicht gestattet.