JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

News/Aktuelles

Autor: Marita Funk
Artikel vom 06.11.2019

Räumen und Streuen bei Schneefall

Die Bäume haben inzwischen ihre Blätter verloren und die Temperaturen pendeln sich um den Gefrierpunkt ein: Der Winter steht also vor der Türe.
Im Rahmen dieses Artikels möchten wir über die Verpflichtung des Räumens und des Streuens bei Glatteis und Schneefall hinweisen. Die Einzelheiten regelt die Satzung über die Verpflichtung der Straßenanlieger zum Reinigen, Schneeräumen und Bestreuen der Gehwege (Streupflicht-Satzung).

Danach sind Gehwege mindesten auf eine Breite von 1,0 m zu räumen. Der geräumte Schnee und das auftauende Eis ist auf dem restlichen Teil des Gehwegs, soweit der Platz dafür nicht ausreicht, am Rande der Fahrbahn anzuhäufen. Nach Eintreten von Tauwetter sind die Straßenrinnen und Straßeneinläufe so freizumachen, dass das Schmelzwasser abziehen kann. Bei Glatteis oder Schneeglätte sind Gehwege, Fußpfade und Straßenübergänge möglichst mit abstumpfendem Material wie Sand oder Splitt zu betreuen. Die Verwendung von Salz oder salzhaltigen Stoffen ist auf ein Mindestmaß zu beschränken. Die Flächen müssen werktags bis 7 Uhr, sonn- und feiertags bis 9 Uhr geräumt und gestreut sein. Wenn nach diesem Zeitpunkt Schnee fällt oder Schnee- bzw. Eisglätte auftritt, ist schnellstmöglich, bei Bedarf auch wiederholt, zu räumen und zu streuen. Diese Pflicht endet um 21 Uhr.

Die Räum- und Streupflicht ist den Straßenanliegern übertragen. Straßenanlieger sind die Eigentümer und Besitzer (z.B. Mieter und Pächter) von Grundstücken, die an der Straße liegen oder einen Zugang haben. Dies gilt auch für Grundstücke, die von der Straße durch eine im Eigentum der Gemeinde stehende, unbebaute Fläche getrennt sind, wenn der Abstand nicht mehr als 10 m beträgt.

Um Beachtung wird gebeten!