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News/Aktuelles

Autor: Marita Funk
Artikel vom 06.05.2020

Würdige Abschiedsfeier im Kreise der Kolleginnen und Kollegen

Jetzt Bürgermeisterin in Lorch

Nach sechs Jahren als Leiterin des Hauptamtes im Rathaus Wäschenbeuren bricht Marita Funk auf zu neuen Ufern. Die liegen nur den berühmten Katzensprung entfernt nördlich des Schurwalds an der Rems. Aber der Verlust von Marita Funk bedeutet für Wäschenbeuren einen tiefen Einschnitt, gestand ihr bisheriger Dienstherr, Bürgermeister Karl Vesenmaier. Während der Verabschiedung der 29-jährigen Hauptamtsleiterin am 28. April im kleinen Kreis in der Bürenhalle sagte Vesenmaier, er freue sich, dass Marita Funk künftig Lorch als erste Bürgermeisterin in der Geschichte der Stadt leiten werde.

Schon früh sei erkennbar gewesen, dass in der in Essingen aufgewachsenen jungen Frau eine innere Unruhe herrschte: „Das vulkanische Brodeln war für uns alle schon viel früher spürbar.“ Dabei erinnere er sich noch gut an ihre Vorstellung vor sechs Jahren. Sie habe seinerzeit trotz des anspruchsvollen Bewerberfelds allen die Entscheidung zu ihren Gunsten leicht gemacht. Und Kämmerer Steven Hagenlocher habe das seinerzeit so ausgedrückt: „Eine herzhafte, unkomplizierte Ostalblerin. Die passt zu uns.“

Eine ihrer ersten Aufgaben sei 2014 die Betreuung der Bauarbeiter auf der „Großbaustelle B297“ gewesen. Gleichzeitig habe sie es auch mit dem Unmut der Anwohner zu tun bekommen. Aber: „Die ‚Oberbauleitung‘ in der Endphase funktionierte tadellos.“ Und bald wusste jeder im Ort, wer die Neue sei; wie es ihr auch gelungen sei, Kontakte mit den notwendigen Stellen wie Polizei und Landratsamt zu knüpfen: „Eine Hemmschwelle, mit ihr in Kontakt zu treten, gab es nicht.“ Zudem sei sie eine geborene Organisatorin, deren Wirken von strukturierter Arbeit und einer bis dahin ungewohnten Leichtigkeit geprägt war. Vor allem habe sie auch kompakte Sachverhalte schnell und mit klarer Botschaft vermitteln können.

Daher habe sie auch frühzeitig ihren Bürgermeister in alle Entscheidungsphasen eingebunden und Karl Vesenmaier riet ihr, gleich ganz oben einzusteigen. Mit Lorch leite sie nun eine Stadt, die mit 11.000 Einwohnern drei Mal so groß sei wie ihre bisherige Wirkungsstätte: „Die Stadt und ihre Bürger kann ich nur beglückwünschen.“