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News/Aktuelles

Autor: Marita Funk
Artikel vom 16.09.2020

Schülerferienprogramm 2020

Ganz lange war gar nicht sicher, ob ein Schülerferienprogramm überhaupt stattfinden kann. Umso mehr freuen wir uns, heute einen Rückblick über die bisher stattgefundenen Veranstaltungen veröffentlichen zu können:

Der Golfclub Hetzenhof liegt direkt in unserer Nachbarschaft und fast jeder ist schon mal mit dem Rad, Auto oder auch zu Fuß daran vorbeigekommen. Einen Einblick in den Golfsport und einen Eindruck davon, wie der Platz von Nahem aussieht, haben am ersten Tag des Schülerferienprogrammes 6 Kinder gewinnen können. Herr Manfred Grobs machte eine kleine Besichtigungstour und erklärte dann die verschiedenen Grundformen des Golfens. Nachdem diese ein wenig eingeübt wurden, gab es zum Abschluss noch ein kleines Turnier, bei dem alle Teilnehmenden für ihre sehr guten Leistungen eine Urkunde erhielten.

 

Die Wanderung mit den Eseln der Zachersmühle stand unter dem folgenden Motto:

F: Freude für 11 Kinder

R: rund um die Zachersmühle

O: ohne Angst

H: Hitze und Schwüle, aber mit    viel

S: Spaß

I: innige Verbindung zu den Eseln

N: nirgendswo ist es schöner, als im Wald Brotzeit zu machen

N: nächstes Jahr wieder dabei! Ehrensache!

 

Nachdem die ersten beiden Tage mit sportlichen Aktivitäten aufwarten konnten, wurde am Mittwoch im Lesecafé der Bibliothek am Rathaus eher kreativ und handwerklich gearbeitet. String-Art nennt sich die Technik bei der zuerst Nägel in ein Holzbrett geschlagen werden, die anschließend mit bunten Fäden so miteinander verbunden werden, dass ein Bild entsteht. Erika Lopez und Karin Roll vom Kleidermarktteam haben alle Materialien besorgt und die Kinder unterstützt.

 

Auch in diesem Jahr hieß Willy de Wit, Hobby Ornithologe zahlreiche, interessierte Kinder zu einer Führung im Rahmen des Schülerferienprogrammes am Sonderbachsee herzlich willkommen. Aufgerufen hatte dazu der Liederkranz Wäschenbeuren. Der bei einigen schon bekannte Schaukasten, mit verschiedenen Napfnestern wurde bestaunt. Nester vom Neuntöter, Amseln, Meisen und anderen Singvögeln wurden gezeigt.

Wieder mal war es sehr heiß, aber die Kinder sprühten vor Neugier. Coronamäßig ging es mit Abstand im Gänsemarsch auf die Exkursion. Eine größere Schlange verschwand zur Abkühlung im Sonderbachsee. Bald wurden Vögel mit einem Stimmensimulator angelockt. Heute gab es keine Spechte zu sehen und zu hören, da diese bei Wind nicht gerne trommeln und singen. Die Balz- und Singzeit der Vögel ist eigentlich Ende Mai-Juni vorbei, da kein Revier mehr vor Feinden verteidigt werden muss. Dennoch-Turmfalken oder andere Greife konnten mit Erfolg angelockt werden. Die Wiesen waren ja mit Mäuselöchern übersät. Ein Eldorado also für ihre Feinde aus den Lüften. Aufgrund der sengenden Hitze mussten Schattenplätze aufgesucht werden. Immer wieder wurden auch Streuobstbäume nach Brutnestern mit einer Endoskop Kamera ausgeleuchtet. Jeder durfte mal mit neugierigen Blicken schauen. Speiballen (Gewölle) fand man unter einem großen Oberösterreicher Birnbaum. “Die würgen zahlreiche Raub, -Eulen oder gar Eisvögel als unverwertbare Mahlzeit (Knochen, Fell usw.) aus ihrem Magentrakt hervor, “ so berichtete de Wit den Kindern. Es war erstaunlich, wie die Kinder mit der Technik umgehen konnten und ihr Wissen über die Vogelwelt in ihrem Hausgarten wiedergaben.

Tapfer wurde nach einer Trinkpause dann der Heimweg angetreten. Für den Inhalt: Willy de Wit

 

Nochmals tierisch startete der Donnerstag mit einem Sommerferienrezept für Kinder und Erwachsene:

7 Alpakas,

14 Kinder,

3 Erwachsene,

schönes Wetter,

Rundkurs am Rand von Wäschenbeuren,

tolle Informationen über die Tiere,

Genuss von 2 Stunden,

lässt ein Zusammenwachsen von Menschen und Tier entstehen.

Herzlichen Dank an Andreas Kuhn und seine Alpakajungens sowie an Frau Heidi Binder-Leibold die neben dieser Veranstaltung auch die Eselwanderung organisiert hat.

 

Ein weiteres Kreativ-angebot von Erika Lopez und Karin Roll vom Kleidermarktteam wurde aufgrund der Corona-bestimmungen auf 2 Gruppen aufgeteilt. Jeweils am Vor- und Nachmittag konnten die Kinder eine einfache Holzschachtel mit verschiedenen Materialien verzieren. Glitzersteine, Wolle, Stoffe und Farben, so verschieden wie die einzelnen Teilnehmenden sind, so verschieden waren die Ergebnisse.

 

Beim Ausflug zum Wasserturm musste dieses Jahr die Wanderung entfallen und auch die Anzahl der Kinder war beschränkt. 

Herr Vesenmaier erzählte zuerst woher wir alle unser Wasser bekommen, wie es in den Turm gelangt und von dort dann in die Haushalte verteilt wird. Danach ging es in kleineren Gruppen hinauf auf den Turm um zuerst einmal die Aussicht zu genießen. Wie weit man von dort oben sieht, das ist jedes Jahr wieder faszinierend.

Der zweite Teil der Besichtigung fand unter der Erde statt. Im Tiefbehälter, der wie ein riesiges Schwimmbad aussieht, befindet sich eine beeindruckend große Menge Wassers. Leider musste dieses Jahr die Entnahme von Wasser aus Hygienegründen entfallen. Trotzdem gab es etwas zu trinken und leckere Brezeln dazu.

Zum Abschluss durften alle Kinder ein Bilderquiz lösen, bei dem auch Fragen zum eben Erlernten gestellt wurden. Und weil natürlich alle ihre Bogen richtig ausgefüllt hatten, gab es für alle Kinder einen Beutel mit kleinen Preisen.

 

Ebenfalls seit einigen Jahren immer wieder im Programm ist der Besuch des Zauberers Rondini. Dabei werden nicht nur Tricks vorgeführt, die Kinder lernen auch, wie man kleine Zauberkunststücke vorführt und das Publikum verblüfft. Leider haben wir kein Foto von dieser Veranstaltung.

 

Frau Klein-Hann vom Liederkranz besorgte alle Materialien, um eine Trommel aus einem Blumentopf zu basteln. Verziert mit Perlen, Wolle und vielem mehr entstanden auch hier ganz unterschiedliche Werkstücke, die dann auch noch zum Trommeln genutzt werden können. Leider haben wir von dieser Veranstaltung kein Foto.

Den Abschluss der ersten Hälfte des Schülerferienprogrammes bildete die Nachtwanderung des Brauchtumsvereins.

Auch dies ist eine jährlich angebotene Veranstaltung und wie immer gab es hierfür viele Anmeldungen, die leider gar nicht alle berücksichtigt werden konnten. Richtung Sonderbach und dann zum Wald ging die Tour, die immer wieder durch unheimliche Gestalten unterbrochen wurde. Das war sicher ganz schön gruselig. Zum Abschluss wurden alle mit einer leckeren Wurst und Getränken bewirtet und sicherlich sind alle nach der anstrengenden Tour müde in ihre Betten gefallen.

 

Wir hoffen, Ihr hatte alle viel Spaß beim ersten Teil des Schülerferienprogrammes und sind schon gespannt auf die Veranstaltungen, die noch folgen werden.