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News/Aktuelles

Autor: Marita Funk
Artikel vom 07.04.2021

Bäume, Sträucher und Hecken an öffentlichen Straßen und Gehwegen rechtzeitig zurückschneiden

Pflanzen beleben und verschönern das Ortsbild. Leider können durch Anpflanzungen aber auch Gefahrensituationen hervorgerufen werden.

Seitens der Gemeindeverwaltung wurde vermehrt festgestellt, dass Hecken, Bäume und Sträucher auf privatem Gelände in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragen. Überhängende Äste und zu breit oder zu hoch gewachsene Hecken führen dabei vor allem auf Gehwegen zu Behinderungen. Hereinragende Pflanzen gefährden dabei besonders  auch Kinder, die nach der Straßenverkehrsordnung bis zum vollendeten achten Lebensjahr mit ihrem Fahrrad den Gehweg benutzen müssen.

Geprüft werden sollte auch, ob Straßenlampen oder Verkehrsschilder an den Grundstücksgrenzen zugewachsen sind. Ist dies der Fall, sollten diese freigeschnitten werden, um so die Verkehrssicherheit herzustellen und auch die Orientierung von ortsfremden Personen zu erleichtern.

Der freizuhaltende Lichtraum an Straßen beträgt 4,50 m über der gesamten Fahrbahn. An Geh- und Radwegen ist die Bepflanzung bis zu einer Höhe von 2,50 m zu entfernen. Die seitliche Begrenzung, jeweils vom äußeren, befestigen Fahrbahnrand gemessen, muss mindestens 1,25 m sein. Bei Rad- und Gehwegen muss vom äußeren, befestigen Wegrand mindestens 0,25 m frei sein.

Die Regelungen, die in der Zeit vom 01. März bis 30. September das Schneiden von Gehölzen verbieten, greifen hier nicht. Im Gegenteil sind Grundstückeigentümer sogar zu einem solchen Rückschnitt verpflichtet, da es sich um Maßnahmen der Verkehrssicherheit handelt.

Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, werden um Beachtung und rechtzeitiges Zuschneiden gebeten.
Die Gemeindeverwaltung wird im Verlauf des Jahres eine Ortsbegehung durchführen und bei Gefahr im Vollzug den Rückschnitt auf Kosten der Eigentümer veranlassen.