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News/Aktuelles

Autor: Marita Funk
Artikel vom 07.04.2021

Mistelbefall gefährdet Streuobstbäume

Für einige Gegenden sind Misteln inzwischen zum echten Problem geworden, auch in Wäschenbeuren nimmt der Befall zu. Für unsere Streuobstbäume wird dies zunehmend zur Gefahr, denn die Pflanzen leben als Halbschmarotzer und entziehen dem Gehölz mit ihren Saugwurzeln Wasser und Nährstoffe.

Für die Verbreitung der Misteln hat sich die Natur einen besonderen Trick einfallen lassen: Ihre weißen Früchte sind extrem klebrig. Viele Vögel naschen gern an den Beeren. Ein Teil der Früchte bleibt dabei an ihren Schnäbeln haften. Wetzen die Vögel den Schnabel an einem Zweig oder hinterlassen dort ihren Kot, kleben die Mistelsamen an der Rinde des künftigen Wirtsbaumes fest. So kann sich die Mistel über mehrere Kilometer in einer Region verbreiten.

Bitte schneiden Sie befallene Obstbäume daher im Spätwinter und zeitigen Frühjahr, damit die Ausbreitung der Mistel gestoppt werden kann. Äste mit Mistelbefall sollten großzügig ins gesunde Holz zurückgeschnitten werden. Andere Bekämpfungsmethoden, wie etwa das Abschneiden der Misteln oder ihr Abdecken mit schwarzer Folie, haben sich nicht als erfolgreich erwiesen.