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News/Aktuelles

Autor: Steven Hagenlocher
Artikel vom 13.10.2021

Gemeinderat beschließt einstimmig das neue kommunale Wohnbauprojekt Heubeundstaße 19

Auf gutem Weg befindet sich die Gemeinde beim kommunalen Mietwohnungsbau.

Während in den Medien viel über die Notwendigkeit weiterer Wohnungen geredet wird, handelt Wäschenbeuren und setzt damit ohne Unterbrechung den bereits vor einigen Jahren eingeleiteten Investitionskurs fort.

Wie mehrfach berichtet, wurden vor ein paar Monaten bereits 6 Gemeindewohnungen auf dem ehemaligen Kaißer-Areal in der Oberdorfstraße bezogen. Nur 2 Jahre zuvor weitere 6 kommunale Wohnungen im Bereich des Sonne-Areals.

Nach zum Teil heftigen Diskussionen bei vorausgegangenen Sitzungen einigte man sich aktuell auf die Erstellung von insgesamt 13 Wohnungen, verteilt auf 2 Gebäudeeinheiten.

Die Streitgespräche wurden einst ausgelöst, weil im Wohnungsbau momentan mit zum Teil kräftigen Preisaufschlägen zu rechnen ist. Zunächst stand eine Bruttosumme in Höhe von ca.4,9 Millionen € bei der Konzeption von 14 Wohnungen zur Debatte. Jetzt konnte der Betrag auf ca. 4 320 000 € reduziert werden und zwar bei einem prozentual gleichbleibenden Risikoaufschlag.

Architekt Welz stellte die überarbeite Planung in der jüngsten Sitzung den Ratsmitgliedern und der interessierten Bürgerschaft vor. Von luxuriösen Elementen könne keine Rede mehr sein, obwohl das Gebäude immer noch einen angenehmen Charme in guter Lage ausstrahle.

Gegliedert werde der Baukörper in zwei Gebäudeeinheiten, die im Untergeschoss miteinander verbunden seien. Das zur Heubeundstraße quer stehende Haus A biete Platz für vier 3-Zimmerwohungen mit jeweils ca. 76 qm Wohnfläche. Neun Wohnungen sehe das mit einem Aufzug ausgestattete Gebäude B vor. Das dortige Wohnungsangebot biete mit 52 – 96 qm Platz für 2-4 Zimmerwohnungen. Die strengen Vorgaben der Gemeinde bei der Ausweisung von Stellplätzen werde mit 26 Einheiten eingehalten.

Wenn es nach ihm ginge, so der Architekt, könne das anspruchsvolle Projekt zügig starten.

Bürgermeister Karl Vesenmaier ergänzte die Ausführungen und stellte die schnelle Aufstellung eines Bebauungsplanes in Aussicht. Diesen Weg habe er in den zurückliegenden Monaten mit dem Landratsamt abgeklärt.

Eine erfreuliche Nachricht hatte der Schultes noch im „Gepäck“. Er konnte dem Planer berichten, dass der Gemeinderat in der zuvor stattgefundenen Sitzung beschlossen habe,

dem Büro Fai-Architekten den Planungsauftrag zu erteilen, zunächst jedoch die Leistungsphase 1 der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieuren).

Alle Sprecher der Fraktionen zeigten sich erfreut über den positiven Verlauf der gemeinsam entwickelten Planung.

Jetzt kann sich das Architekten-Team an die Arbeit machen. Spätestens Anfang Januar 2022 soll das Baugesuch eingereicht werden. Im Frühjahr könnte bereits die Baugrube ausgehoben werden.

Auch darüber hat sich das Gremium Gedanken gemacht. Bürgermeister Karl Vesenmaier hat den Vorschlag gemacht, den Erdaushub auf einem nahegelegenen Gemeindegrundstück abzulagern. Dieses biete Platz für den Einbau von ca. 3000 m³. Zuvor ist jedoch die Genehmigung des Landratsamtes einzuholen. Die Bedenken von Gemeinderat Kleesattel wegen der zu großen Belastung des zur Lagerstelle führenden Asphaltweges konnte der Schultes entkräften. Die Abfuhr könne mit einem 1-Achs Anhänger erfolgen. Die Belastung sei nicht größer als die üblichen Belastungen größerer landwirtschaftlicher Maschinen.